Elevi Rufasto, Filterkaffee

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La Esperanza, Filterkaffee

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Cerro Azul, Filterkaffee

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Elevi Rufasto - Filterkaffee aus Peru

Gewisse Kaffees zwingen uns, kurz stehen zu bleiben und einfach mal Kaffee zu genießen und nicht zu analysieren. Dieser Kaffee von Elevi Rufasto ist so einer. Ein lieblicher Kaffee, der mit einer hohen Grundsüße, einer delikaten Säure, Noten von roten Äpfeln und einem Nachgeschmack von Toffee Lust auf eine zweite Tasse macht. Wäre der Kaffee ein Lied, müsste es wohl Chiquitita von Abba sein - süffig, zum Träumen, versöhnlich. 

Geröstet für Filterkaffee

Elevi Rufasto - Rohkaffee-Infos

Herkunft: La Union, San Jose del Alto, Peru

Produzenten: Elevi Rufasto

Varietäten: Caturra & Typica

Nachernteprozess: entulpt, fermentiert unter Wasser für 48h, gewaschen

In der Rösterei angekommen: Mai 2022

Erzähl mir mehr über Elevi Rufastos Filterkaffee

Auch dieser Kaffee kommt über Falcon Coffee zu uns, wie schon der Espresso von Adan Chocan. Falcon arbeitet seit mehreren Jahren in der nördlichen Region von Peru, intensiviert die Zusammenarbeit mit Kleinstproduzenten und vermarktet ihre Kaffees direkt. Mit Elevi Rufasto arbeitet Falcon im fünften Jahr. Herr Rufasto macht schon seit 20 Jahren Kaffee und führt die 2ha-grosse Farm auf 1800m.ü.M. als Familienunternehmen. 

Warum schmeckt der Kaffee so, wie er schmeckt?

Der Kaffee bringt eine milde Grundsüße mit, welche den Kaffee angenehm weich macht. Eine weiche Textur kommt von einer präzisen Ernte, bei der Herr Rufasto reife Kaffeekirschen gepflückt, und im Waschkanal weiter aussortiert hat. Die kurze Fermentation lässt den Grundcharakter dieses Kaffees gut durchscheinen: eine delikate Säure, gepaart mit leichten Aromen wie Apfel oder frischen Erdbeeren, bis zum Nachgeschmack von hellem Toffee. Erinnert ihr euch an Roger - einen Filterkaffee vom letzten Jahr? Roger Chilcon pflanzt Kaffee unweit von Elevi Rufasto an, geschmacklich sind sich auch sehr ähnlich.

Wie rösten wir diesen Kaffee?

Wir rösten den Kaffee als 12,5kg Batch auf unserem 30kg Giesen Röster. Wir rösten den Kaffee für 8:45 Minuten mit einer Entwicklungszeit von 40 Sekunden, resp. 8%. Wir geben bis 2 Minuten Vollgas, bevor wir die Gaszufuhr graduell drosseln. Nach dem ersten Crack nehmen wir das Gas raus, der Kaffee röstet sich mit der eigenen Energie und der im Röster gespeicherten Thermischen Energie fertig. 

Brührezept

Wir brühen den Kaffee im Verhältnis 1:17 (z.B. 18g Dosierung, 300g Wasser) bei 94°. Eine Extraktionszeit von 2:40 Minuten ergab bei uns eine schöne Balance der delikaten Säure und des Toffee-ähnlichen Nachgeschmacks. In der Aeropress verdichten sich diese Attribute noch mehr. Unsere Empfehlung: richtig toller Aeropress-Kaffee, z.B. mit 12g/200ml, 1:10 ziehen lassen mit 95°-igem Wasser, pressen bis 1:40, fertig.

Customer Reviews

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Heiko W.

Sehr austarierte Säure/Süße Balance.
Ich schmecke grünen Apfel und Karamellnoten.
Gefällt mir im v60 besser als in der Aeropress.
Auf jeden Fall ein Versuch wert!

Hi Heiko,
danke für die tolle Beschreibung und individuelle Einschätzung. Das ist super.
Freut uns.
Britta

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Tobias D.

Sehr leckerer würziger Kaffee. Zu schade, um ihn mit Milch zu verunstalten

Hi Tobias,
gerne Filterkaffee immer erst ohne Milch probieren. Schmeckt total anders. Hast du super beschrieben. Danke für deine Top- Bewertung!
Britta

Erzähl mir mehr von Roger

 

Roger Chilcons Familie ist groß - zusammen betreiben sie einige kleinere Fincas in der Region el Diamante, nördlich der Kaffeehauptstadt Jaén. Rogers eigene Finca misst nur drei Hektar. Er hat jedoch das Glück, eine Finca auf der Höhe von 1900 Metern zu besitzen und macht sich diese Ausgangslage zu Nutze. Er fokussiert sich auf hochwertigsten Kaffee, ist detailverliebt und implementiert neue Ideen. Er pflückt, verarbeitet und trocknet den Kaffee auf seiner Farm. Erst dann bringt er das trockene Pergamino nach Jaén, wo er in der Dry Mill von Falcon Coffee geschält und exportiert wird.

 

Warum schmeckt Rogers Kaffee so, wie er schmeckt?

Kaffees wachsen im kühlen Klima langsamer. Rogers Farm auf 1900m liegt sehr hoch. Die Bäume stehen unter Stress, reduzieren ihren Ertrag und fokussieren die Energie auf ihre Früchte. Geschmacklich macht sich das langsame Wachstum hier in einer saftigen, apfelähnlichen Säure bemerkbar. Die Fermentation mit der vorangehenden Reposa über Nacht im Plastiksack intensiviert die fruchtigen Noten, welche wir als Gelben Apfel schmecken. Die hohe Süße des Kaffees wandelt sich beim Rösten in einen Toffee-ähnlichen Geschmack und gibt dem Kaffee eine runde, weiche Textur.