Orlin, Filterkaffee

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Orlin ist unser Mann in Nicaragua, der für die Nachernteprozesse verantwortlich ist. Schon im letzten Jahr war dieser Kaffee besonders, jetzt ist er noch runder und komplexer geworden. Die Varietät Parainema bringt viel eigene Säure mit, die Fermentation im Fass und das Trocknen als Natural geben dem Kaffee Noten von reifen Pflaumen, sauren Kirschen, Hagebutte und eine richtig fette Textur.  

Geröstet für alle gängigen Filtermethoden

Rohkaffee-Infos

Herkunft: Nicaragua, Dipilto

Produzenten: Finca Santa Rita, Kaffeemacher

Varietäten: Parainema

Nachernteprozess: 120h Fermentation im Fass ohne Luft, dann als Natural auf Trocknungsbetten getrocknet.

Warum ist das ein Nano-Kaffee?

Weil wir nur mal gerade 25kg von diesem speziellen Kaffee haben, und weil Parainema - ein Hybrid - nicht den Ruf für allerkomplexeste Kaffees hat. Aber, mit einer zielgerichteten Fermentation, können Aromen geschaffen werden, die den Kaffee äußerst interessant machen.

 

Erzähl mir mehr über Orlin

 

Dieser besondere Kaffee kommt von unserem kleinen Experimentalfeld "mil variedades" (Eintausend Varietäten) auf unserer Finca Santa Rita. Das Feld liegt nur etwa 100m höher als Santa Rita, doch das Klima ist deutlich windiger und kühler. In diesen herausfordernden klimatischen Konditionen experimentieren wir mit verschiedenen Kaffeevarietäten um herauszufinden, welche besonders gut abschneiden. Parainema ist eine davon.

Der Name ist ein Zusammenzug von "Paraiso", der Gegend in Südhonduras (= parai), und "Nematodos" (= nema), den Fadenwürmern, die in der Region die Wurzeln der Kaffeepflanzen befallen. In Honduras wurde dazu ein resistenter Hybrid gezüchtet (Parainema), der jahrelang etwas im Schatten der traditionelleren Varietäten stand. Doch Orlin beweist, dass dies nicht mehr so sein muss.

 

Warum schmeckt der Kaffee so, wie er schmeckt?

 

Tja, das fragen wir uns auch manchmal. Für uns ist klar: das ist der komplexeste Kaffee, den wir je produzieren konnten. Das Aromenspektrum ist unheimlich breit und offenbart bei jeder Temperaturstufe einen neuen Einblick ein einen präzisen Nachernteprozess.

Die Kirschen wurden gepflückt, sortiert. Danach haben wir die Hälfte der Kirsche für 4 Tage in einem Fass ohne Luft fermentiert, die andere Hälfte für 6 Tage. Danach haben wir die Kirschen für 26 Tage im Schatten getrocknet. Die lange Kontaktzeit zwischen Kaffeebohne und Fruchtfleisch gab der Fermentation genügend Zeit, Aromen hervorzurufen, die sonst nicht da wären.