Sueño, Decaf

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Ein dichter, runder Espresso. Mit Noten von Toffee und Marzipan, etwas Mandeln bei wenig Säure.

Geröstet für Espresso und Cappuccino

Zubereitung im Vollautomat, in der Siebträgermaschine und der Mokka-Kanne

Rohkaffee-Infos

Herkunft & ProduzentInnen: Mexiko, Finca La Buena Esperanza, Chiapas

Varietäten: Typica, Catuai, Red & Yellow Caturra, Red & Yellow Bourbon

Nachernteprozess: gewaschen, danach mit Wasser entkoffeiniert

 

Erzähl mir mehr über den Sueño Decaf Espresso

 

Voller Geschmack ohne Koffein. Wenn uns jemand sagt: "Ich hätte nicht gedacht, dass dies ein Decaf ist", dann freut uns das richtig. Selten haben wir entkoffeinierte Kaffees getrunken, bei dem so viel Präzision in den Prozess rein ging. Decafs werden oft stiefmütterlich behandelt, nicht so der Sueño. Die Familie Moreno baut seit 1960 Kaffee auf der Familien-Finca an. Sie produzieren biologisch, verwenden weder synthetischen Dünger noch Pestizide. Dadurch sind die Kaffeebäume erstmal anfälliger, doch sie renovieren die Farm ständig und wechseln die alten Varietäten mit Pilz-resistenten Hybriden aus. 25% der Farm werden jährlich renoviert, also nur 75% der Farm gibt wirklich Ertrag im Jahr. Das ist eine aufwändige Arbeit, die viele Hände benötigt. Diese kommen oft als Saisoniers aus Guatemala. Aber seit Guatemala die Grenzkontrollen zu Mexiko verschärft hat, fehlt es den Kaffeeproduzenten in Chiapas oft an Arbeitskräften. Umso mehr schätzen wir es, dass die Farm weiter macht und den Herausforderungen mit guten Kaffees entgegentritt. 

 

Warum schmeckt der Sueño so, wie er schmeckt?

 

Entkoffeinierte Kaffees haben oft einen Prozess-Geschmack. Günstigere und schnellere Entkoffeinierungs-Methoden mit Lösungsmitteln wie DCM (Di-Chlor-Methan) sind zwar effizient, geben dem Kaffee aber einen Beigeschmack, den man schmeckt. Wir finden, dass diese Kaffees oft nach Ketchup schmecken.

Unser Sueño wurde mit dem chemiefreien Mountain Water Decaf Prozess in Mexiko entkoffeiniert. Die Transportwege von der Farm zur Entkoffeinierungs-Anlage sind kurz, was uns auch gefällt. Der Prozess funktioniert nur mit Wasser und Druck - das ist alles. Das geht zwar länger, schmeckt aber auch um Meilen besser. Wir schmecken die Prozessnoten nur limitiert.

Die Bohnen sind äusserst präzise sortiert. Beim Rösten merken wir, wie dicht die Bohnen sind - sie knacken so laut, wie kaum ein anderer Decaf, den wir bisher geröstet haben. So können wir den Kaffee eher schnell und mit mehr Energie rösten, ihn aber etwas länger entwickeln nach dem ersten Crack (2 Minuten). So betonen wir die Toffee-Noten und die weiche Textur. 

Ein Kaffee, der allen Spass macht, nicht nur Decaf-Liebhaber:innen.