Mahlkönig packt die Technik seiner Gastro-Mühle E65S in ein kompaktes Gehäuse für zu Hause – inklusive Grind by Weight, elektronischer Mahlgradverstellung in Mikron-Schritten und einer Siebträgererkennung, die es in dieser Preisklasse sonst nicht gibt. Die E64 WS kostet 999 EUR, wird in China gefertigt und teilt sich die Mahlkammer mit der bekannten Mahlkönig SD64. Wir haben die Mühle gekauft und in mehreren Iterationen getestet.
Mittlerweile steht die dritte Mahlkönig E64 WS auf unserem Testtisch. Und langsam zeigt sich das Potenzial der kleinen Mühle. Modell Nummer drei schickt sich an, die für den Einstieg interessanteste Espressomühle für Zuhause zu werden. Wenn ihr 1000 Euro investieren wollt und wenn die ganze Features der Mühle für euch wirklich interessant sind.
Kleine Anmerkung: wir haben die Mühle für sich und synchronisiert mit der Mahlkönig Sync Scale getestet. In Zukunft werden wir uns auch noch die Synchronisierung mit der Mahlkönig Xenia anschauen.

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Design & Verarbeitung
Die E64 WS wiegt knapp 6 kg bei 39 cm Höhe und steht stabil auf der Theke. Das Gehäuse fühlt sich solide an, die Aufhängung des Siebträgers ist hochwertig und wurde gegenüber den ersten Modellen überarbeitet. Der Bohnenbehälter fasst 250 g.
Was negativ auffällt: Die Knöpfe wirken etwas wackelig, besonders im Vergleich zu dem, was wir bei anderen Mühlen in dieser Preisklasse gesehen haben. Und der Auslauf – eigentlich ein Feature, weil höhenverstellbar – sackt in der höchsten Stufe immer noch leicht ab. Besser als bei den ersten Modellen, aber noch nicht perfekt.
Ein wichtiger Punkt: Der originale Flapper der ersten Auslieferungen taugt nichts. Die Statik ist immens, Kaffee sprüht in alle Richtungen. Mahlkönig liefert mittlerweile einen Metall-Flapper nach – unbedingt beim Händler nachbestellen, wenn ihr eine der älteren Versionen habt. Bei neueren Auslieferungen kommt der überarbeitete Flapper standardmäßig mit. Mit dem neuen Flapper ist die Mühle eine andere Liga: sauberes, pudriges Mahlergebnis, wenig Klumpen. Ohne ihn ist vernünftiges Arbeiten kaum möglich.
Mahlwerk & Technik
Das Herzstück: 64 mm flachparallele Mahlscheiben – die gleiche Mahlkammer wie bei der Mahlkönig SD64. Keine RPM-Regelung, der Motor läuft fix bei rund 1.950 U/min im Leerlauf.
Was die E64 WS von allen anderen Mühlen in dieser Preisklasse unterscheidet, ist die elektronische Mahlgradverstellung. Es gibt kein Rädchen, keinen Ring – alles läuft intern über einen Motor, gesteuert vom Display. Die Verstellung erfolgt in Mikron, und die Präzision ist beeindruckend: Ein einzelner Mikron? Kaum eine Sekunde Mahlgradunterschied.
Die Kalibrierung bzw. Nullstellung empfehlen wir direkt nach dem Kauf. Im Menü unter „Wartung" fahrt ihr die Mahlscheiben zusammen, bis ihr den Schleifpunkt hört, und setzt den Nullpunkt. Dann arbeiten alle E64 WS in vergleichbaren Mikron-Bereichen – das macht es uns als Röster möglich, euch konkrete Mahlgrad-Empfehlungen zu geben, die ihr als Ausgangspunkt nutzen könnt. Unseren Compadre haben wir zum Beispiel mit 95 Micron eingestellt. Ihr solltet mit +/- 10 Micron den richtigen Mahlgrad finden.
Grind by Weight & Geführtes Dial-In
Die E64 WS ist eine wiegende Mühle: Siebträger einhängen, die integrierte Waage tariert, und die Mühle mahlt auf das eingestellte Gewicht. Keine Timer-Fummelei, keine Schwankungen durch veränderte Mahlgrade. Das ist der zentrale Vorteil gegenüber zeitgesteuerten Mühlen und der Grund, warum wir diese Kategorie für die Zukunft des Home-Espresso halten. So macht das Einstellen des richtigen Mahlgrades Freude.
Die Siebträgererkennung verdient besondere Erwähnung: Ihr könnt verschiedene Siebträger abspeichern, die Mühle erkennt am Gewicht, welcher eingehängt ist, und passt das Rezept automatisch an. Das hat in dieser Preisklasse keine andere Grind-by-Weight-Mühle. Praktisch, wenn ihr mal mit 1er und mal mit 2er Siebträger arbeitet.
Das geführte Dial-In ist das Feature, auf das wir am gespanntesten waren. Ihr gebt ein, ob euer Kaffee hell, mittel oder dunkel ist, legt Zielrezept und Brühzeit fest – und die Mühle stellt sich selbst nach. Ihr sagt ihr, wie lange der Bezug tatsächlich lief und die Mühle korrigiert ihre Mahlgradeinstellung.
Unser Ergebnis: In zwei bis drei Brühungen waren wir bei jedem Kaffee in der Ziel-Range. Das ist beeindruckend. Besonders clever: Die Mühle antizipiert den Totraum. Sie weiß, dass nach einer Mahlgradänderung noch alter Kaffee mit dem vorigen Mahlgrad in der Kammer liegt, und korrigiert vorausschauend.
Aber – und das ist wichtig – es gibt leider (noch) Einschränkungen in der Software: Ihr könnt bei einem Doppelshot nicht weniger als 40 g Brühgewicht einstellen. Das ist ein Problem für alle, die mit 36 oder 38 g arbeiten. Auch die Eingabemenge ist auf maximal 19 g begrenzt – wer ein 21er-Sieb nutzt, schaut in die Röhre. Mahlkönig hat angekündigt, das per Update zu beheben. Over-the-Air-Updates sind möglich, das ist die gute Nachricht.
Mahlgeschwindigkeit & Lautstärke
27,3 g in 10 Sekunden – eine mittlere Geschwindigkeit. Für 18 g braucht die Mühle 7,5 Sekunden, das ist schnell und macht im Alltag Spaß.
Im Betrieb messen wir 85,1 dB(A). Das ist die obere Mitte – hörbar, aber kein Knochenschall. Im Kontext: Ein Staubsauger liegt bei etwa 80 dB, und die E64 WS liegt knapp darüber. Für die morgendliche Küche noch vertretbar, aber wer geräuschempfindlich ist, wird es merken.
Mahltemperatur & Konstanz
Nach fünf aufeinanderfolgenden Mahlungen (je 18 g, 20 Sekunden Pause) messen wir eine durchschnittliche Mahltemperatur von 32,52 °C. Das liegt im guten Bereich – keine thermische Belastung, auch bei mehreren Bezügen hintereinander kein Problem.
0,067 g Standardabweichung über die Konstanzmessungen. Das ist hervorragend. Die Waage arbeitet präzise: 18,0 – 18,1 – 18,0 – 18,1 – 18,2 g. Für eine Grind-by-Weight-Mühle genau das, was wir erwarten. Hier zeigt sich die Gastro-DNA der E65S.
Totraum
Der Totraum liegt bei 4,1 g absolut – davon 3,8 g temporär und nur 0,3 g permanent. Der geringe permanente Rückstand ist positiv: Kaum Kaffee verklebt dauerhaft in der Mahlkammer.
Aber 3,8 g temporärer Totraum – das ist für zu Hause schon spürbar. Bei einer 18-g-Portion sind das über 20 % der Gesamtmenge, die bei jeder Mahlung eine Generation älter ist als das frisch Gemahlene. Wenn ihr morgens den ersten Espresso nach der Nachtpause zieht, sind diese 3,8 g seit gestern gemahlen. Das schmeckt man.
Zum Vergleich: Mühlen wie die Zuriga oder die Acaia Orbit liegen bei 0,5–0,7 g. Die Fiorenzato Allground bei etwa 6 g. Die E64 WS liegt dazwischen – nicht katastrophal, aber auch kein Glanzstück. Besonders relevant wird der Totraum im Zusammenspiel mit der Grind-by-Sync-Funktion: Die Mühle soll automatisch nachstellen, auch nach Stunden Pause. Aber wenn in der Mahlkammer noch fast 4 g vom alten Mahlgrad liegen, die nicht zwischendurch ausgemahlen werden, wird die Antizipation komplexer. Die Software löst das erstaunlich gut – aber weniger Totraum würde es ihr leichter machen.
Single-Dosing-Performance
Die E64 WS ist keine Single-Dosing-Mühle. Sie ist als Hopper-Mühle mit Grind by Weight konzipiert. Die 3,8 g Abweichung bei 18 g Eingabe entsprechen exakt dem temporären Totraum – die Mühle gibt schlicht nicht alles aus, was oben reinkommt. Das ist konstruktionsbedingt und kein Fehler.
Wer zwischen Bohnen wechseln will, muss den Totraum ausmahlen – rund 4 g. Das geht, ist aber deutlich umständlicher als bei einer reinen Single-Dosing-Mühle.

Partikelverteilung
Die Partikelverteilung analysieren wir in Kooperation mit der ZHAW mit dem Retsch Camsizer X2.
Die E64 WS teilt sich die Mahlkammer mit der Mahlkönig SD64 – aber die Ergebnisse unterscheiden sich. Der Grund: Bohnenlast und vermutlich der Flapper. Im Hopper-Betrieb drückt das Gewicht der Bohnen das Mahlgut anders durch die Scheiben als bei einer Single-Dosing-Mühle, wo nur 18 g ohne Druck von oben eingegeben werden. Diesen Effekt kennen wir auch von den Gastro-Mühlen E65S und E80: Wenn der Bohnenbehälter fast leer ist, verändert sich das Extraktionsverhalten.
Espresso-Einstellung (T4):
x50: 289,8 µm
Feinanteil (Qf <100 µm): 32,2 %
60%-Peak-Breite: 265,4 µm
Zum Vergleich – die SD64 im Single-Dosing-Betrieb kommt bei T4 auf einen Hauptpeak von 209 µm. Die E64 WS liegt mit 265 µm deutlich breiter. Der Feinanteil ist mit 32 % ähnlich hoch, was für Körper und Dichte sorgt – aber das breitere Hauptpeak bedeutet eine weniger homogene Extraktion.
Was heißt das in der Tasse? Die E64 WS spielt ihre Stärken bei mittleren bis dunklen Röstungen aus: körperbetont, dicht, mit integrierter Süße. Für diese Kaffees ist die Partikelverteilung gut. Wer aber im super hellen Specialty-Bereich maximale Klarheit und Transparenz sucht, bekommt mit der SD64 das schmalere, homogenere Mahlergebnis. Für die Zielgruppe der E64 WS – eine Mühle mit Assistenzfunktionen, die den Einstieg erleichtern soll – ist das wenig problematisch. Die meisten Kaffees, die ihr damit mahlt, werden im mittleren Röstspektrum liegen. Und dort liefert sie ab.
Mahlgradreplizierbarkeit
Im Verstellungstest: Espresso (T4), Ristretto (T5), Lungo (T6), zurück auf Espresso (T7). Die Mühle wurde optisch auf die Ausgangsmarkierung von T4 zurückgestellt.
Der x50-Wert weicht zwischen T4 und T7 um rund 34 µm ab (289,8 vs. 256,0 µm). Auch der Feinanteil verschiebt sich von 32 auf 35 %. Das ist mehr, als wir von einer Mühle mit elektronischer Mikron-Verstellung erwartet hätten. Allerdings können wir dieses Ergebnis auch nur mit einer Messreihe belegen. Deshalb haben wir erneut nachgemessen.
Im Praxistest mit fixierter Extraktionszeit zeigt sich ein differenzierteres Bild: Bei 95 Mikron und 27 Sekunden liefert die Mühle morgens zuverlässig 44–48 ml. Nach einer Verstellung auf 50 Mikron (Ristretto) und Rückkehr auf 95 Mikron bleibt das Ergebnis stabil. Auch nach drei Stunden Pause ohne Verstellung: 46 ml bei gleichem Rezept. Erst bei größeren Verstellungen (103 Mikron und zurück auf 95) tauchen Ausreißer auf – 53 ml statt der erwarteten 46. Der nächste Bezug pendelt sich dann wieder ein.
Die Mühle repliziert insgesamt gut, aber nicht so gut, wie man es von einer elektronischen Mahlgradverstellung erwarten könnte. Gelegentlich zeigt die Mikron-Anzeige nach dem Aus- und Einschalten einen anderen Wert als zuvor. Gelegentlich gibt es unerklärliche Abweichungen. Vielleicht war genau das bei unserer Partikelverteilungsmessung der Fall.
Das ist beim aktuellen Software-Stand eine Schwäche. Im Alltag bedeutet das: Nach größeren Verstellungen lohnt es sich, den ersten Bezug zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzustellen. Bei kleinen Verstellungen im Espresso-Bereich ist die Replizierbarkeit kein Problem.
Software & Bedienung
Um es auf den Punkt zu bringen: die Software der E64 WS ist noch nicht fertig.
Die Bootzeit liegt bei etwa 30 Sekunden – eine halbe Ewigkeit, wenn man morgens seinen Espresso will. Das Display reagiert mit spürbarer Latenz. Einstellungen, die man im Rezept hinterlegt hat, werden gelegentlich nicht übernommen. Ein Mahlgrad wird zugewiesen, aber die Mühle fährt ihn nicht an. Das ist frustrierend.
Die WLAN-Verbindung zur optionalen Waage (Mahlkönig Sync Scale, rund 200 EUR extra) funktioniert, aber die Einrichtung hat uns im Wortsinne auf einen Stuhl gezwungen: Mühle ins WLAN, Waage ins WLAN, Waage der Mühle zuordnen, Modus auf der Waage einstellen. Es gibt Mahlkönig-Videos dazu, und wenn man es einmal verstanden hat, funktioniert es. Intuitiv ist es nicht.
Die Waage selbst bietet mehrere Modi. Wenn ihr bereits eine Waage habt, ist der Mehrwert begrenzt. Die automatische Zeitmessung startet beim ersten Tropfen in der Tasse, nicht beim Brühstart. Deshalb seid ihr ohnehin gezwungen, die Zeit selbst zu stoppen, zusammen mit der Maschine. Die Waage überträgt diese Informationen, wenn verbunden, automatisch an die Mühle. Und im Sync-Modus stellt sich diese dann nach und kompensiert den Espresso-Bezug, verstellt also entsprechend den Mahlgrad.
Mahlkönig kann Updates Over-the-Air ausspielen. Vieles, was jetzt noch hakt, ist Software – und damit lösbar. Aber Stand heute kauft ihr eine Mühle, die an einigen Stellen noch reifen muss.
Verkostung
In der Tasse liefert die E64 WS, was die Partikelverteilung verspricht: strukturierte, klare Espressi mit deutlicher Süße und schöner Cremigkeit. Die Vielseitigkeit der 64-mm-Scheiben zeigt sich über verschiedene Röstungen hinweg – von unserem Apas Espresso über mittel-helle Specialty-Röstungen bis zu dunkleren Mischungen haben wir durchweg positive Ergebnisse erzielt.
Das Espresso-Einstellen geht mit dem geführten Dial-In überraschend schnell: Zwei bis drei Shots, dann steht das Rezept. Das ist schneller, als die meisten von uns es manuell hinbekommen. Wer normalerweise acht Versuche braucht, um einen neuen Kaffee einzustellen, wird das zu schätzen wissen.
Fazit
Die Mahlkönig E64 WS ist die funktionsreichste Mühle, die wir je getestet haben – und gleichzeitig eine, die noch nicht vollkommen fertig ist.
Stärken:
- Elektronische Mahlgradverstellung in Mikron-Schritten: Präzision, die es in dieser Preisklasse sonst nicht gibt
- Geführtes Dial-In mit intelligentem Algorithmus, der den Totraum antizipiert
- Siebträgererkennung mit Rezeptspeicher
- Hervorragende Dosierkonstanz (0,067 g Stabw)
- Partikelverteilung vielseitig einsetzbar – hell bis dunkel
Schwächen:
- Software noch buggy: Latenz, gelegentlich ignorierte Einstellungen, lange Bootzeit
- 4,1 g Totraum – für zu Hause spürbar, besonders beim ersten Bezug nach Pausen
- Softwareseitige Einschränkungen bei Rezepteingabe (min. 40 g Brühgewicht, max. 19 g Mahlgut)
- Flapper bei früheren Versionen (muss nachbestellt werden), kommt jetzt standardmäßig mit
- Einrichtung der WLAN-Umgebung umständlich
Für wen? Für Home-Baristas, die eine wiegende Mühle wollen und keine Lust haben, den Mahlgrad manuell einzustellen. Besonders für Einsteiger, die sich beim Dial-In unsicher fühlen – hier nimmt die Mühle wirklich Arbeit ab. Und für alle, die Mahlkönigs Vision einer vernetzten Kette aus Mühle, Waage und Espressomaschine (Xenia) spannend finden und früh einsteigen wollen.
Für wen nicht? Wer Single Dosing will und täglich Bohnen wechselt, ist mit der SD64 oder anderen Single-Dosing-Mühlen besser bedient. Wer eine Mühle erwartet, die am ersten Tag komplett ausgereift funktioniert, wird möglicherweise frustriert sein. Und wer bei 999 EUR eine perfekte Verarbeitung bis ins letzte Knöpfchen erwartet – die Tasten zeigen, wo gespart wurde.
Preis-Leistung: Für 999 EUR bekommt ihr Gastro-Technologie im Home-Format: GbW, elektronische Mahlgradverstellung, Siebträgererkennung, OTA-Updates. Das bietet in dieser Preisklasse sonst niemand. Die Frage ist, wie viel Geduld ihr mit einer Software habt, die noch reift. Wir sind bei 85 Prozent. Und würden die Mühle trotzdem schon kaufen.
Diese Mühle steht nicht zum letzten Mal auf unserem Tisch. Wir testen die Verbindung zur Mahlkönig Xenia und schauen, was die nächsten Updates bringen. Das Potenzial ist da.
Wenn alles gelingt, was sich Mahlkönig hier vorgenommen hat, dann ist die E64 WS für diesen Preis ein fast unfassbar gutes Angebot. Das Angebot lautet: assistiertes Brühen. Eine Mühle, die euch zum perfekten Espresso begleitet.
Hersteller wie Maro haben es auf der Espressomaschinen-Ebene getan. Mahlkönig zieht auf der Mühlen-Ebene nach. In der Anlage der Mühle ein echtes Statement und schon fast da, wo sie sein könnte.
Testergebnisse: Mahlkönig E64 WS
Technische Daten im Überblick
| Preis | 999 EUR (UVP, Stand Februar 2026) |
|---|---|
| Scheibengröße | 64 mm |
| Scheibentyp | Flat (flachparallel) |
| Betriebsmodus | Hopper (Grind by Weight) |
| Mahlgeschwindigkeit | 27,3 g / 10 Sek (Hopper) / 7,5 Sek für 18 g |
| Lautstärke | 85,1 dB(A) |
| Mahltemperatur | 32,52 °C (Mittelwert, 5 × 18 g) |
| Totraum absolut | 4,1 g (davon 3,8 g temporär, 0,3 g permanent) |
| Single-Dosing-Abweichung | 3,8 g (keine SD-Mühle) |
| Konstanz (Std.abw.) | 0,067 g |
| x50 (Espresso T4) | 289,8 µm |
| Feinanteil Qf <100 µm | 32,2 % |
| 60%-Peak-Breite | 265,4 µm |
| RPM-Regelung | Nein (fix ~1.950 U/min Leerlauf) |
| Gewicht | 5,8 kg |
| Maße | 39 × 21,8 × 15,4 cm (H × T × B) |
| Bohnenbehälter | 250 g |
| Besonderheiten | GbW, Grind by Sync (Xenia-Verbindung geplant), elektronische Mahlgradverstellung in Mikron, Siebträgererkennung, geführtes Dial-In, OTA-Updates, WLAN |
















