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    Gaggia Classic Evo Pro E24 im Test: Espresso-Legende mit Methode zähmen

    Gaggia Classic Evo Pro E24 im Test: Espresso-Legende mit Methode zähmen

    Die Gaggia Classic Evo Pro E24 ist eine der meistverkauften Einkreiser-Espressomaschinen überhaupt – und das seit Jahren. Für 480 Euro (Deutschland) bzw. 419 CHF (Schweiz) bekommt ihr eine kompakte, solide Maschine mit Metall-Siebträger, über zwei Litern Wassertank und einer Community, die unzählige Mods und Upgrades entwickelt hat. Das Problem: Out of the box liefert die Maschine keine überzeugenden Temperaturwerte. Die gute Nachricht: Wir zeigen euch nicht nur, wo es hakt – sondern auch, wie ihr mit ein paar einfachen Handgriffen deutlich mehr aus der Gaggia Classic herausholt.

    Wie immer haben wir die Maschine selbst gekauft und nach unserem standardisierten Testprotokoll v2.3 getestet. Vor allem bei "günstigeren" Espressomaschinen haben wir aber auch den Anspruch, euch Methoden mitzugeben, die eure Maschine besser machen. Das haben wir mit der Gaggia Classic Evo Pro E24, aufbauend auf unsere Temperatur-Tipps, die wir schon vor Jahren für die Maschine erarbeitet haben.



    Design & Verarbeitung

    Score: 6,5/10

    Die Gaggia Classic Evo E24 ist klein. 21 Zentimeter breit, 36 Zentimeter hoch, 26 Zentimeter tief - mit Stecker knapp 28,5, mit Siebträger rund 36 Zentimeter. Passt auf jede Arbeitsplatte. 8,1 Kilo bringt sie auf die Waage. Das ist genug für stabilen Stand und leicht genug zum Verschieben.

    Beim Material sehen wir einen Materialmix: Metallgehäuse mit gebogenem Blech, an manchen Stellen scharfe Kanten - vor allem an der Tropfschale, da haben wir uns tatsächlich geschnitten. Die Spaltmaße zeigen gewisse Schwankungen: Am Drehrad unten drei Millimeter, oben ein halber Zentimeter. Es ist alles ein bisschen auf Spiel gebaut. Aber insgesamt ist die Verarbeitung solide. Die Knöpfe haben einen echten Druckpunkt, keine Alibi-Taster. Das hält.

    Positiv überrascht: Die Tropfschale fasst 600 Milliliter bei dieser kompakten Grösse. Da können sich manche deutlich größeren und teureren Maschinen eine Scheibe abschneiden. Und der Wassertank fasst über zwei Liter. Das reicht eine ganze Weile.

    Temperaturmanagement: Und wie ihr es steuert

    Score Standard: 2,0/10 | Score mit Spülroutine: 5,4/10

    Die Temperatur ist das zentrale Thema dieser Maschine. Die Gaggia Classic E24 ist ein Einkreiser mit Messingboiler und Pressostat. Kein PID, keine Temperatureinstellung, kein Offset. Die Maschine heizt auf und ihr müsst nehmen, was kommt.

    Und was kommt, haben wir mit dem Scace 2 direkt im Siebträger gemessen.

    Test 1: Standard-Protokoll – einfach einschalten und losbrühen

    Fünf doppelte Espressi im 1-Minuten-Takt, nach 15 Minuten und 40 Sekunden Aufheizzeit. So, wie viele die Maschine wahrscheinlich im Alltag nutzen.

    Bezug Durchschnittstemperatur
    1 95,8°C
    2 91,7°C
    3 90,6°C
    4 89,7°C
    5 88,2°C

    Der erste Shotl iegt 95,8°C. Das ist viel zu heiss. Bei dieser Temperatur wird der Kaffee verbrannt und extrem bitter. Die Brühgruppe hat sich während der Aufheizzeit derart aufgestaut, dass das erste Wasser fast kochendes Niveau erreicht.

    Danach kippt es ins Gegenteil. Von Shot zu Shot fällt die Temperatur. Beim fünften Bezug sind wir bei 88,2°C – deutlich unter dem Zielbereich von 93°C. Das bedeutet Unterextraktion: saure, dünne, körperlose Espressos. Die Differenz zwischen dem ersten und den eingespielten Shots beträgt 6,2°C – das ist im Protokoll die schlechteste Kategorie.

    Im WBC-Stresstest (14 Bezüge schnell hintereinander) wird es noch drastischer: Temperaturfenster von 8,5°C. Zum Vergleich: Profi-Maschinen schaffen unter 1°C. Das ist nicht der Einsatzbereich dieser Maschine, und das kann man ganz klar so sagen.

    Cluster Score Max
    A1 Kaltstart 0,0 3,3
    A2 Konsistenz 0,0 2,0
    B Intra-Shot 2,0 2,7
    C WBC-Stress 0,0 2,0
    Gesamt 2,0 10,0

    Der einzige Lichtblick: Innerhalb eines einzelnen Bezugs ist die Temperaturkurve relativ stabil (2,0 von 2,7 Punkten). Das Problem ist nicht das, was die Maschine während des Shots macht – sondern dass sie auf dem falschen Niveau startet und von Shot zu Shot abfällt.

    Test 2: Verbesserte Spülroutine – so holt ihr mehr heraus

    Jetzt wird es spannend. Denn mit zwei einfachen Anpassungen ändert sich das Bild dramatisch:

    1. Vor dem ersten Bezug: 7–8 Sekunden spülen (statt gar nicht oder nur 2 Sekunden)
    2. Zwischen den Bezügen: 1,5–2 Minuten warten (statt 60 Sekunden)

    Warum funktioniert das? Bei einem Einkreiser ohne Temperatursteuerung staut sich die Hitze während der Aufheizzeit in der Brühgruppe. Wenn ihr dann 5–10 Sekunden spült, lasst ihr dieses überhitzte Wasser ab. Ihr seht das auch: Am Anfang faucht es, da regelrecht kochendes oder fast kochendes Wasser als Dampf aus der Gruppe kommt. Das ist viel zu heiß. Wenn es gleichmässig fliesst, seid ihr im guten Bereich. Die längere Wartezeit zwischen den Shots gibt dem kleinen Boiler die dringend nötige Regenerationszeit. Im Standard-Protokoll reichen 60 Sekunden nicht – der Boiler kommt nicht hinterher.

    Bezug Standard Verbessert Differenz
    1 95,8°C 91,5°C −4,3°C
    2 91,7°C 92,3°C +0,6°C
    3 90,6°C 90,1°C −0,5°C
    4 89,7°C 90,5°C +0,8°C
    5 88,2°C 91,6°C +3,4°C


    Hier der direkte Vergleicht mit optimiertem ersten Shot: wir managen von 95,8°C auf 91,5°C. Im Ergebnis passdt der Bezug und die Maschine ist nicht mehr überhitzt. Die Differenz zum Mittelwert beträgt nur noch 0,8°C statt 6,2°C. So managt ihr selbst den  Sprung von „Ungenügend"  bis fast zu „Sehr gut" in der Kaltstart-Kategorie.

    Der fünfte Shot: von 88,2°C auf 91,6°C. Statt ein zu kalter, unterextrahierter Nachzügler erreicht ihr fast einen Bezug auf dem Niveau der ersten Bezüge. 3,4°C Verbesserung durch bloss 30 Sekunden mehr Geduld.

    Besonders beeindruckend: Die Intra-Shot-Kurve beim fünften Bezug mit Wartezeit zeigt nur 0,44°C Schwankung über 25 Sekunden Extraktion. Das ist eine nahezu perfekte gerade Linie im Bezug. Das ist technisches Ideal und erreicht volle Punktzahl.

    Die Gaggia Classic kann stabile Temperaturen liefern – wenn man ihr genug Zeit gibt.

    Cluster Standard Verbessert Veränderung
    A1 Kaltstart 0,0 2,7 +2,7
    A2 Konsistenz 0,0 0,0 ±0,0
    B Intra-Shot 2,0 2,7 +0,7
    C WBC-Stress 0,0 0,0
    Gesamt 2,0 5,4 +3,4

    Von 2,0 auf 5,4 Punkte – das sind +3,4 Punkte Verbesserung durch reine Technik-Anpassung, ohne einen Cent auszugeben.

    Was bleibt als Schwachstelle?

    Die Konsistenz zwischen den Shots (A2) bleibt bei 0 Punkten – die Bezüge 3–5 schwanken um 1,5°C, weil Shot 5 durch die längere Wartezeit deutlich höher liegt. Das ist im Alltag kein Drama, zeigt aber, dass die Maschine auf euer Zeitmanagement angewiesen ist.

    Das Temperaturniveau liegt bei rund 91°C statt 93°C. Ohne PID könnt ihr daran nichts ändern. Mit einem PID-Kit wie dem Gaggimate liesse sich das korrigieren. Dazu wird es in Zukunft auch Modding-Anleitungen von uns geben.

    15 Minuten Aufheizzeit?

    Ja, leider kommen wir um diese lange Wartezeit nicht herum. Wir waren auch erstaunt, aber die Maschine braucht diese Zeit. Wenn ihr früher mit dem Prozedere beginnt, dann seid ihr unter der Zieltemperatur, die wir mit rund 93 Grad anpeilen.

    Espresso-Qualität

    Score: 3,0/10

    Das Espressopotential ist direkt an das Temperaturmanagement gekoppelt – und das drückt die Note. Technisch gibt es keine Profilierungsmöglichkeiten: kein Flow-Control, keine Vorbrühung, kein Druckprofiling. Die Maschine brüht mit dem, was der Pressostat liefert und mt 8 bis 9 Bar.

    Aber: Wenn der Espresso passt – und das passiert mit der richtigen Routine durchaus – dann ist er blind nicht zu unterscheiden von dem, was eine 10.000-Euro-Maschine in die Tasse bringt. Das klingt provokant, ist aber so. Ihr macht mit der Gaggia Classic vielleicht 4 oder 5 von 10 Shots genau auf den Punkt. Eine teurere Maschine macht 9 von 10. Aber die guten Shots sind qualitativ gleichwertig.

    Was unterscheidet die Gaggia Classic also von einer 3.500-Euro-Maschine? Nicht die Grundfähigkeit sondern die Konsistenz. Teurere Maschinen bleiben konzentriert im Zielbereich und schwanken nicht nach oben und unten. Paralleles Schäumen ist mit viel mehr Power möglich. Und bei zehn Bezügen hintereinander hat die teurere Maschine neun im Ziel.

    Unsere Empfehlung bei der Kaffee-Wahl: Kräftigere Röstprofile. Die Maschine liegt bei rund 91°C, wenn ihr spült. Damit seid ihr in eine guten Zielrange für Espresso mit dunklerer Röstungen. Helle Specialty-Espressos, die oft genaue Temperaturen fordern und auch nicht selten Temperaturen um die 93°C benötigen, sind nicht die Stärke. Wir haben im Test mit dem Compadre gebrüht - ein kräftiges Profil, das mit dieser Maschine sehr gut funktioniert.

    Stromverbrauch

    Score: 9/10

    Hier räumt die Gaggia Classic richtig ab. Für das Aufheizen plus einen doppelten Espresso zieht sie lediglich 0,067 kWh – davon 0,058 kWh fürs Aufheizen und nur 0,009 kWh für den Bezug selbst. Typisch für einen kleinen Einkreiser, der nur einen winzigen Kessel erhitzen muss. 9 von 10 Punkten, verdient.

    Interessant: Man wartet 15 Minuten auf die Maschine, verbraucht dabei aber kaum Strom. Die Aufheizzeit ist lang für den kleinen Boiler, der Energiebedarf dafür verschwindend gering.

    Milchschaum & Dampf

    Score: 4,8/10

    Schäumen ist gut machbar, aber es braucht Übung und Rhythmus. Als Einkreiser muss der Boiler nach dem Espressobezug erst auf Dampftemperatur hochheizen, das dauert rund 60 Sekunden. Dann habt ihr weitere 60 Sekunden fürs eigentliche Schäumen.

    Erste Hürde: Kondenswasser. Rund 8 Milliliter kommen in den ersten ein bis zwei Sekunden raus. Deshalb ist das Ausblasen der Dampflanze vorher Pflicht. Dann habt ihr anfangs solide Power, die ihr unbedingt nutzen müsst. Die Kanne muss stark geneigt werden, damit Ziehphase und Rollphase gleichzeitig stattfinden. Nach 15 bis 20 Sekunden geht die Power in die Knie. Sie zieht zwar nochmal leicht an, damit kommt ihr aber bei größeren Kannen in keine Tiefenverwirbelung.

    Das Ergebnis: cremiger, angenehmer Milchschaum. Ganz wichtig: Nach dem Schäumen gut spülen und ein bis zwei Minuten warten, bevor ihr wieder brüht.

    Workflow & Bedienung

    Score: 7,0/10

    Hier punktet die Gaggia Classic mit Einfachheit. Ein Knopf für Espresso, ein Knopf für Dampf, zwei Kontrolllampen. Das war's. Keine Menüs, keine Einstellungen, kein Display: einschalten, warten, brühen.

    Der Wassertank fasst über zwei Liter und ist leicht entnehmbar. Die Tropfschale ist mit 600 Millilitern grosszügig. Der Siebträger rastet sauber ein. Es gibt weder Volumetrik noch Zeitsteuerung. Ihr drückt den Knopf, die Maschine brüht, ihr drückt wieder. Wer präzise arbeiten will, braucht eine Waage unter der Tasse.

    Was fehlt: es gibt kein Reinigungsprogramm, keinen Shot-Timer, keine Dosierungsmöglichkeit. Für diese Preisklasse erwartbar.

    Zubehör

    Score: 4,0/10

    Im Lieferumfang: Siebträger mit 2er-Auslauf, Doppelsieb, Einzelsieb und ein Tamper. Das Sieb ist günstig. Wir empfehlen ein frühes Upgrade mit einem sauber gelochten Profi-Sieb. Der Tamper passt zwar bündig in den Siebträger, ist ansonsten aber eher geeignet, euren Mantel aufzuhängen. Es ist wieder einmal so ein Tamper aus billigem Plastik, der schon beim Zubereiten des Espresso die Freude auf das Getränk nimmt. Aber: Er ist dabei, ihr könnt direkt loslegen.

    Lautstärke

    Score: 2/10

    69 Dezibel und damit eher laut.  Eine typische Vibrationspumpe halt. Die verhält sich, wie sie sich verhält. Wer morgens leise brühen will, während der Rest der Familie schläft, hat schlechte Karten.

    Volumenpotential / Catering

    Score: 0,5/10

    Das WBC-Protokoll kann die Gaggia Classic nicht. 14 Bezüge schnell hintereinander macht keinen Sinn bei diesem Einkreiser. Ein Festwasseranschluss ist nicht vorgesehen und auch die Dampf-Ausdauer fehlt für den Dauereinsatz. Das ist nicht ihr Einsatzbereich.

    Praktische Tipps für den Alltag

    Basierend auf allen Messungen, hier der optimale Workflow:

    Aufheizen: 15 Minuten. Nach 15 Minuten ist der Siebträger bei 65–70°C.

    Vor dem ersten Shot: 7 - 8 Sekunden spülen, bis es nicht mehr faucht. Das entfernt das überhitzte Wasser. Wenn es gleichmässig fliesst einspannen und brühen.

    Zwischen den Shots: Nicht hetzen. Mindestens 1,5–2 Minuten warten. Ausspannen, kurz 1–2 Sekunden spülen, dann an die Mühle, Kaffee vorbereiten, tampen – so vergehen die 45–90 Sekunden fast von alleine.

    Kaffee-Wahl: Kräftigere Röstprofile. Die Maschine liegt bei rund 91°C – das reicht für dunklere Röstungen perfekt. Helle Specialty-Röstungen sind nicht die Stärke.

    Schäumen: Nach dem Schäumen gut spülen und die Temperatur wieder stabilisieren und ein bis zwei Minuten bis zum nächsten Espresso warten. Der Boiler muss sich vom Dampfbetrieb erholen.

    Mühle nicht vergessen: Diese Maschine braucht eine solide Mühle. Wenn alles schwankt – Temperatur, Mahlgrad, Dosis – wird es schwer, gute Ergebnisse zu reproduzieren. Irgendwas muss dem Konstrukt Halt geben. Im Single-Dosing-Bereich gibt es für 250–300 Euro sehr gute Optionen.

    Fazit: Ehrlich, kompakt – und mit Methode gut

    Gesamtscore: 4,8/10 – Kompromiss | Preis-Leistung: 7,0/10

    Die Gaggia Classic E24 erreicht in unserem Test 4,8 von 10 Punkten und landet damit in der Qualitätsklasse „Kompromiss". Ohne die richtige Methode liefert diese Maschine schlicht keine überzeugenden Ergebnisse.

    Aber genau hier liegt auch die Chance: Mit der verbesserten Spülroutine steigt allein der Temperatur-Score von 2,0 auf 5,4 Punkt, ohne einen Cent auszugeben. Die Maschine ist extrem sparsam (9/10 beim Strom), kompakt wie kaum eine andere, solide verarbeitet für ihren Preis, und die Bedienung könnte nicht simpler sein.

    Das wichtigste: die grundlegende Technik der Maschine hat Potential und lässt sich verbessern oder surfen. Und damit öffnet die Gaggia Classic Evo Pro E24 viele Türen in die Welt des Espressos.

    Für wen ist die Maschine? Für Einsteiger, die bereit sind, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die ihren Rhythmus mit der Maschine finden wollen. Die verstehen, dass Spülen keine Option, sondern Pflicht ist und die eine solide Mühle dazustellen.

    Der Espresso, den ihr mit dem richtigen Umgang aus dieser Maschine holt, kann sich sehen lassen. Nicht jeder Shot wird perfekt, aber die guten Shots sind qualitativ gleichwertig mit dem, was eine Maschine für das Zehnfache liefert.

    Und wer noch mehr will: PID-Kits wie das Gaggimate holen deutlich mehr aus dieser Basis heraus. Wir werden in Zukunft auch Modding-Anleitungen veröffentlichen, denn die Gaggia Classic ist eine der besten Plattformen, um schrittweise aufzurüsten.

    Ihr müsst euch kennenlernen, euren Rhythmus finden. Und das ist vielleicht sogar das Spannende daran.

    Technische Daten im Überblick

    Eigenschaft Wert
    Preis 480 EUR (D) / 419 CHF (CH)
    Boiler-Typ Einkreiser (Messing)
    Aufheizzeit 15:40 Minuten
    Stromverbrauch 0,067 kWh (Espresso-Modus)
    Brühtemperatur ~91°C (gemessen, mit Spülroutine)
    Leistung 1.100 W
    Gewicht 8,1 kg
    Wassertank 2,1 Liter
    Tropfschale 600 ml
    Pumpe Vibrationspumpe
    Maße (B×T×H) 21 × 26 × 36 cm
    Lautstärke 69 dB(A)
    Besonderheiten Pressostat, keine PID, kein Offset, kein Profiling

    Gaggia Classic Evo Pro E24

    Testbericht Zusammenfassung, Protokoll 2.3 (Januar 2026)
    48,0
    Gesamturteil
    Kompromiss
    Score
    0 - 100
    Espresso

    3,0
    x3
    Temperatur

    2,0
    x2
    Volumetrik

    0,0
    x2
    Schäumqualität

    4,8
    x2
    Wertigkeit

    6,5
    x2
    Bedienbarkeit

    7,0
    x2
    Aufheizzeit

    5,0
    x2
    Stromverbrauch

    9,0
    x2
    Preis/Leistung

    7,0
    x1
    Lautstärke

    2,0
    x1
    Zubehör

    4,0
    x1
    Catering Pot.

    0,5
    x1

    🔧 MIT SPÜLROUTINE (Workaround)
    7–8 Sek. spülen vor Shot 1, 1,5–2 Min. Pause zwischen Shots
    Temperatur

    5,4
    +3,4
    x2
    51,5
    Neues Gesamturteil
    Gut / Standard
    +3,5 Punkte
    mit Spülroutine
    ⚠️ Wichtig: Diese Werte gelten nur mit der verbesserten Spülroutine: 7–8 Sekunden spülen vor dem ersten Bezug und mindestens 1,5 Minuten Pause zwischen den Shots. Ohne Routine bleibt es bei 48,0 Punkten.

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    Deutschland: Stoll Espresso

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    Alle Messungen durchgeführt nach Kaffeemacher-Testprotokoll v2.3. Temperaturmessung mit Scace 2, Strommessung mit Christ CLM1000 Professional. Bewertung basiert auf dem 3-Cluster-Scoring-Modell.

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