Nano. Das sind Kaffees, die uns immer wieder zeigen, warum wir eigentlich Kaffee machen. Wir m\u00f6chten diese Kaffees mit euch teilen und euch auf eine sensorische Reise einladen.
Immer wieder verkosten wir Kaffees, die uns \u00fcberraschen. Oft sind das Kaffees, die nur in kleinen Mengen verf\u00fcgbar sind. Solche, die rar sind, weil sie unheimlich aufwendig produziert wurden, oder weil sie von ProduzentInnen stammen, die selbst nur wenig Land besitzen.
Wir wollten eine neue Linie in unserem Sortiment f\u00fcr diese Kaffees schaffen. Nano. Nano steht f\u00fcr genau diese Kaffees, die arg limitiert sind. Kaffees, die so sch\u00f6n sind, dass wir darin schwimmen wollen. Kaffees, die uns immer wieder zeigen, warum wir eigentlich Kaffee machen.
Warum schmecken einige Kaffees so anders?
Guter Kaffee ist kein Zufall. Namen helfen nicht, einen Kaffee besser zu machen \u2013 es geht alleine um den Fokus auf Details, um den unabl\u00e4ssigen Drang, m\u00f6glichst pr\u00e4zise zu arbeiten, alle Einflussfaktoren zu verstehen und diese bewusst zu nutzen.

Guter Kaffee braucht also nebst Zeit, ganz viel Aufmerksamkeit. Nicht jeder Kaffee kann so eng begleitet werden, da dies auch kaum wirtschaftlich zu bewerkstelligen w\u00e4re. Eine wachsende Minderheit von ProduzentInnen, denen es gelingt, nebst ihrer Hauptproduktion immer weiter zu t\u00fcfteln, widmet diesen speziellen Pr\u00e4parationen immer mehr Aufmerksamkeit.
Damit ein Kaffee also viel besser ist als andere, braucht es:
- mit allen notwendigen N\u00e4hrstoffen ausgestatteten Kaffeekirschen
- einen einheitlichen Reifegrad der Kirschen
- eine pr\u00e4zise Separierung der Kirschen in floaters (defekt oder besch\u00e4digt) und sinkers (intakt und reif)
- eine saubere Trennung von Fruchtfleisch und Samen wenn entpulpt
- ein \u00e4u\u00dferst pr\u00e4zises Trocknungsprotokoll wenn trocken aufbereitet
- ein penibel sauberes Umfeld wenn die Kirschen in einem geschlossenen Umfeld weiterverarbeitet werden (Sack, Fass, Tank, etc.)
- eine Kontrolle \u00fcber Schatten-Sonne Verh\u00e4ltnis w\u00e4hrend der Trocknung, pH-Spiegel, Luft/keine Luft, etc.
- eine langsame, gleichm\u00e4ssige und kontrollierte Trocknung des Pergaminos
- eine k\u00fchle, trockene, stabile Lagerung des Pergaminos

Den R\u00f6stansatz w\u00e4hlen wir am Ende danach aus, wie der Kaffee beschaffen ist. Kaffees r\u00f6sten wir generell mit mehr Energie, trocken aufbereitete mit etwas weniger Energie, vor allem gegen Ende der R\u00f6stung.
Mit dem R\u00f6sten holen wir nur noch das aus dem Kaffee, was schon drin ist. Das R\u00f6sten von diesen Kaffees macht nat\u00fcrlich Spass, es ist aber auch viel Adrenalin dabei \u2013 denn die Arbeit, die in einen jeden Samen reinflossen, ist enorm.
Welche Kaffees kommen in die Nano-Linie?
Es sind Kaffees, die uns einerseits sensorisch \u00fcberzeugen, andererseits f\u00fcr einen Wandel stehen. Wir haben keine Vorlieben, von wo diese Kaffees herkommen m\u00fcssen, wir sind da v\u00f6llig offen.
Regelm\u00e4ssigkeit
Wann ein neuer Nano-Kaffee in unser Sortiment kommt, legen wir nicht fest. Es passiert dann, wenn wir auf einen Kaffee stossen, der uns nicht mehr los l\u00e4sst.
Rarit\u00e4ten
Die Kaffees sind nur in limitierter Anzahl erh\u00e4ltlich. First come, first serve, oder eben \u2013 d\u00e4 Schn\u00e4ller ich d\u00e4 Gschwinder.
















