Ascaso Steel Duo PID Test

Ascaso Steel Duo PID Test

Fingerzeig für die Zukunft der Espressomaschinen

Die Ascaso Steel Duo PID ist eine Thermoblock-Espressomaschine, die Maßstäbe setzt. Sie vereint hohe Temperaturstabilität mit einer kurzen Aufheizphase und hat dennoch für eine Espressomaschine einen relativen geringen Stromverbrauch. Die Kombination dieser Merkmale hat bei unseren Testern Michel Aeschbacher (Vize-Baristameister in der Schweiz) und Benjamin Hohlmann (Deutsche Cup Tasting Meister) nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Die Ascaso Steel Duo PID wurde im Rahmen unserer Thermoblock-Testreihe getestet. Nach einer umfangreichen Testreihe mit Zweikreiser-Espressomaschinen, veröffentlichen wir Woche für Woche einen weiteren Espressomaschinen-Test.

UPDATE: Die Ascaso Steel Duo PID wurde 2022 überarbeitet. Wir haben die Espressomaschine erneut getestet und fassen die Änderungen in einem Video und Artikel zusammen. Den Kurzblog-Artikel zur neusten Version der Ascaso Steel Duo PID findet ihr hier.

Erster Eindruck zur Ascaso Steel Duo PID

Die Espressomaschinen Aficionados der Kaffeemacher befinden sich in einer gemeinsamen WhatsApp Gruppe. Dort teilen wir Maschineneindrücke, machen uns auf herausragende Espressi oder interessante Inhalte aufmerksam. An diesem Ort werden auch mit kurzen, prägnanten Worten Testergebnisse zusammengefasst. Michels Kommentar nach der ersten Messung der Ascaso Steel Duo PID lautete schlicht und einfach «krass». Beigefügt war folgender Screenshot der 1. Messung des Temperaturverlaufes der Ascaso Steel Duo Pid. Felix Antwort: "das ist schon ziemlich geil".

Das fasst in der Tat viel zusammen, was wir im Folgenden noch ausführen werden. Schon mal vorweg: es gibt auch einiges, was wir uns von der Ascaso Steel Duo PID an Verbesserungen wünschen. Dennoch ist sie in vielerlei Hinsicht auch ein Fingerzeig in welche Richtungen es mit zukünftigen Espressomaschinen gehen kann. Nämlich in Richtung Thermoblock oder kleinere Boiler, in Richtung Energiesparen und schnelles Aufheizen. All’ das sind wirklich starke Argumente für eine Espressomaschine für den Heimgebrauch.

Zusammengefasst die Stärken und Schwächen

Stärken

  • Temperaturkonstanz von Bezug zu Bezug und über mehrere Extraktionen
  • Aufheizgeschwindigkeit (3 Minuten)
  • Energieverbrauch
  • Espressoqualität (kann mit einfachen Upgrades gesteigert werden)
  • Hochwertiger Siebträger mit Holzgriff
  • Steuerung (Volumetrik, Display)
  • Seitlicher Wassertank

Schwächen

  • Verarbeitung, vor allem im Inneren
  • Milchschaum Power
  • Erwärmung der Maschine
  • Konstruktion der Tassenstandfläche
  • Zubehör (Tamper, Siebe)

 

 

Das Thermoblock-Duo der Ascaso Steel PID

Zwei Thermoblocks geben der Ascaso Steel Duo PID ihren Namen. Einer dieser beiden Thermoblocks bringt das Brühwasser auf Temperatur. Die Temperatur dieses Blockes lässt sich mit einer PID-Steuerung über ein Display an der Front der Espressomaschine einfach einstellen. Ein zweiter Thermoblock ist für die Zubereitung der Milch verantwortlich. In beiden Fällen wird Wasser durch ein spiralförmig aufgerolltes Edelstahlrohr gegeben, welches in einem Aluminium-Block liegt. Der für das Brühwasser verantwortliche Thermoblock sitzt dabei direkt über dem Siebträger und sorgt für eine gute Durchwärmung des Siebträgers. Das macht Ascaso deutlich besser als andere Thermoblocks, die wir bisher getestet haben. Diese haben stetig damit zu kämpfen, dass die Temperatur des Siebträgers zu kalt ist. Das führt automatisch auch zu einem Abkühlen der Brühtemperatur während der Brühung, da Temperatur an den Siebträger verloren wird. Wir konnten bei der Ascaso Steel Duo PID auch im Ruhezustand Temperaturen von 89 – 92 Grad im Siebträger messen.

Das Aufheizzeit des Thermoblock-Duos für sich genommen ist nicht spektakulär. Wie bei allen anderen Thermoblocks signalisiert die Maschine sehr schnell Betriebsbereitschaft (nach 3 Minuten). Wirklich spannend wird die Geschwindigkeit erst dadurch, dass die Ascaso Steel Duo PID dann auch wirklich betriebsbereit ist – im besten Sinne des Wortes.

Temperaturkonstanz – katalanische Champions League

Die Firma Ascaso liefert in Sachen Brühtemperatur das, was einen Thermoblock zu einer kaum schlagbaren Technologie für die Erwärmung des Brühwassers zur Zubereitung von Espresso macht: Konstanz vom Feinsten. Sowohl während dem Bezug als auch von Bezug zu Bezug nimmt es die Asacso Steel Duo PID mit jeder von uns angeschauten Zweikreiser-Espressomaschine auf. Die Brühtemperatur gleitet dahin wie eine Linie und die Temperatur-Veränderung über 5 Doppelbezüge in 5 Minuten beträgt lediglich einen Grad. Das ist Champions League Qualität, was die 1962 gegründete Firma aus Barcelona da in die Brühgruppe bringt. Und um bei Fußball-Beispielen zu bleiben: daneben wirkt die Weiterentwicklung mancher Boiler-Maschine über die letzten Jahre so pomadig, wie der europäische Fußball, als 2008 bis 2012 die spanische Nationalmannschaft und der FC Barcelona unter Pep Guardiola mit einem neuartigen Tiki-Taka-Fußball über sie herein brachen.

Nun muss man sagen: Thermoblocks sind natürlich nichts Neues, wenn es um die Erhitzung von Brühwasser geht. Filterkaffeemaschinen haben seit Menschengedenken den Sound des Thermoblock-Wassers ausgestoßen. Neu oder neuer ist, dass die Temperatur aus den Thermoblocks der Ascaso Steel Duo PID dank einer intelligenten Temperatursteuerung in der von uns gewünschten Temperatur abgeliefert wird. Ein guter Espresso lässt sich bei Temperaturen zwischen 92 und 94 Grad zubereiten (Log-File der Messung).

 

Boiler versus Thermoblock

Es bleiben wenige Argumente, die in Sachen Espresso-Zubereitung für Zuhause für eine Boiler-Espressomaschine sprechen, wenn ein Thermoblock performt, wie es der Brüh-Thermoblock der Ascaso Steel Duo PID tut. Zu den Boiler- und Kesselmaschinen gehören Einkreiser-, Zweikreiser- und Dual-Boiler Espressomaschinen.

  • Die Temperatur ist mindestens so konstant wie die Temperatur der besseren der von uns untersuchten Zweikreiser-Espressomaschinen
  • die Maschine ist innerhalb von ca. 3 Minuten auf kompletter Betriebstemperatur (während Zweikreiser-Espressomaschinen 20 Minuten und mehr benötigen)
  • die Maschine hat einen deutlich geringen Energieverbrauch (siehe nächster Punkt), selbst wenn man sie nicht abschalten würde, was ja durchaus möglich ist, da sie in kurzer Zeit wieder hoch heizt.
  • Darüber hinaus steht Wasser nicht im Boiler. Für die Zubereitung des Espresso wird also frisches Wasser angeliefert.
  • Eine geringere Verkalkungstendenz ist eine weiteres Pro-Argument für einen Thermoblock.

Für einen Boiler spricht:

  • Besseres Milchschaumverhalten, sowohl in Sachen Kraft als auch was die Kontinuität der Dampfausgabe angeht.
  • Bewährte Traktor-Mentalität in gastronomischen Settings.

Uns fallen nicht viele weitere Argumente ein, die für einen Boiler sprechen, wenn ein Thermoblock so liefert wie die Ascaso Steel Duo PID. Bitte helft uns auf die Sprünge, wenn ihr noch weitere Punkte findet!

 

Energieverbauch

Wir haben den Verbrauch in Kilowattstunden nach 5 Minuten und dann folgenden 5 Espresso-Doppio-Bezügen getestet. Genutzt haben wir dafür einen Adapter von MyStrom.ch. Die Messung gab einen Verbrauch von 0.09 kWh an.

Nach weiteren zwei Stunden haben wir erneut eine Extraktion eines doppelten Espresso durchgeführt. Nun lag der Verbrauch bei 0,28 kWh.

Der zweite Wert lässt sich mit dem Verbrauch der Zweikreiser-Espressomaschinen vergleichen. Diese haben wir ebenfalls nach zwei Stunden gemessen. Den geringsten Verbrauch verbuchten die Xenia Espresso mit 0,48 kWh und die Bezzera BZ10 mit 0,48 kWh. Schlusslicht war die Bezzera Magica S mit 0,72 kWh.

Hier ist noch anzumerken, dass aufgrund der kurzen Aufheizzeit die Ascaso Steel Duo PID auch hätte abgeschaltet werden können. Dann hätte sich der Wert des Verbrauches nach zwei Stunden noch einmal reduziert.

 Seitenansicht der Ascaso Steel Duo PID

Verarbeitung der Maschine

Zu den größten Kritikpunkten an der Maschine gehört die Verarbeitung. Das Äußere der Maschine wirkt blechern, insbesondere wenn man auf die Seitenwände oder auch die Stellfläche der Tasse klopft. Vergleicht man das mit einem Edelstahlboliden der Zweikreiser-Klasse in der gleichen Preisrange, dann machen ECM, Rocket und co. das Rennen.

Dafür kontert die Ascaso Steel Duo PID aber mit einem der schönsten Siebträger im Standart-Lieferumfang. Ein Holzgriff ist bei vielen anderen Maschinen ein Upgrade, hier aber bereits dabei. Der Blick in die Maschine ist nichts für Freunden und Freundinnen der gepflegten Kabel-Verlegung. Vielleicht war hier auch die Tiki-Taka-Taktik am Werk, jedoch eher zum Nachteil der Maschine. Es wirkt alles etwas unaufgeräumt was da verlegt ist. Wir haben Rückmeldungen von Nutzern der Ascaso Steel Duo PID erhalten, dass Schrauben nicht richtig verschraubt waren und Kabel eingeklemmt. Das konnten wir bei uns nicht bestätigen, dafür aber eine abgefallene Plastikabdeckung. Nicht gravierend, aber doch Ausdruck dessen, dass hier nicht die gleiche Sorgfalt angewendet wurde, wie bei der Kalibrierung der Maschine.

Die Ascaso Steel Duo PID ist 27 cm breit, 31,5 cm tief und 36 cm hoch. Der Wassertank fast 2 Liter und die Maschine bringt es auf ein Gewicht von 15 kg.

Von außen macht die Ascaso Steel Duo PID zunächst eine gute Figur. Doch wer genauer hinschaut, findet unschöne Nebeneffekte. Die Tropfschale ist eigentlich aus Plastik und hat lediglich eine Metall-Blende. Die Schräge der Tassenstellfläche sorgt dafür, dass die Tassen im Laufe der Extraktion durch die Vibration nach hinten rutschen. Selbst wenn man die Tassen zunächst voneinander entfernt aufstellt, kuscheln sie am Ende des Bezugs am hinteren Ende der Stellfläche. Die Folge ist ein Tassen-Klirr-Orchester, welches die Lautstärke hochfährt.

Für unser Empfinden sorgt die Tassenheizung für deutlich zu viel Temperatur. Wir würden dazu raten diese am inneren Stecker abzustecken. So warme Tassen braucht man nicht. Die Maschine liefert, zumindest wenn länger an, immer noch genug Abwärme. Wenn ihr die Maschine immer nur kurz im Betrieb habt, dann macht die Heizung natürlich Sinn.

 

Espressoqualität der Ascaso Steel Duo PID

Für viele Schritte auf dem Weg zum perfekten Espresso ist der oder die Barista verantwortlich. Kaffee-zu-Wasser-Verhältnis, der Mahlgrad, eine gute Vorbereitung des Kaffees im Siebträger, die Verteilung und das Tampen. Dann folgt das Werk der Espressomaschine. Was die Ascaso Steel Duo PID hier grundsätzlich leistet, ermöglicht einen perfekten Espresso. Konstante Brühtemperatur und konstanter Druck sind die grundlegenden Faktoren, für ein gutes Ergebnis.

Und so haben wir auch viele gute Espressi getrunken (unseren Dreispitz-Espresso, um genau zu sein) und doch haben wir mit zwei kleinen Eingriffen die Qualität noch verbessert. Zum einen haben wir die Dusche der Ascaso Steel Duo PID gegen die IMS Competitions Dusche getauscht. Das macht in der Verteilung einen unglaublichen Unterschied. Das Wasser wird dadurch sehr homogen auf den gesamten Kaffee verteilt. Zum anderen haben wir die Siebe gegen diese Siebe von IMS (Größe 24,5) ersetzt. Deren Löcher reichen näher an den Rand als die der kleinen mitgelieferten Siebe, die knapp 15 Gramm fassen. Außerdem ermöglichen sie durch eine Füllmenge von gut 19 Gramm, dass längere Getränke bezogen werden können. Das macht sowohl für Espresso als auch Cappuccino Sinn. 

Wir verwenden in unseren Akademien mehrere Ascaso Steel Duo PID's und haben alle diesem Siebupgrade unterzogen. Dann lässt sich die Maschine auch sehr gut mit unserem Tamper nutzen.  

Milchschäumen ist keine Paradedisziplin der Ascaso Steel Duo PID

Wer überwiegend Milchmischgetränke trinkt, der ist mit der Ascaso Steel Duo PID vermutlich nicht perfekt ausgerüstet. Denn die Milchschaum Perfomance kann mit dem Schäumverhalten von Zweikreiser-Espressomaschinen in der gleichen Preisrange nicht mithalten. Zu gering ist der Druck, der durch den zweiten Thermoblock aufgebaut wird. Man kann mit der Ascaso Steel Duo PID auch eine 600ml Milchkanne schäumen, doch das braucht wirklich viel Übung und Erfahrung, um die Milch gleichzeitig zu ziehen und zu rollen (siehe dazu auch unser Latte Art Tutorial auf unserem Youtube Kanal).

Wir empfehlen den Griff zur kleinen 350ml Milchkanne. Mit etwas Übung wird dann der Milchschaum gelingen. Wenn das Cappuccino und Co. aber eine große Rolle in der Getränkeauswahl spielen, dann würden wir eher zu einer Zweikreiser-Espressomaschine raten.

Fazit zur Ascaso Steel Duo PID

Die Ascaso Steel Duo PID ist in vielerlei Hinsicht eine exzellente Espressomaschine. Vor allem die Temperaturkonstanz ragt heraus. Damit macht die Maschine vor, was in Sachen Thermoblock möglich ist. Mit einer derartigen Konstanz, auch über mehrere Bezüge hinweg, ist die Maschine ein Fingerzeig für mögliche Entwicklungen im Bereich der Espressomaschinen für den Heimgebrauch.

Viele klassische Espressomaschinen-Hersteller setzen weiterhin auf große Boiler, die auf Temperatur gebracht und gehalten werden müssen. In der Theorie sind diese dann konstant, wobei unser Zweikreiser-Test auch gezeigt hat, dass das nicht für alle Maschinen gilt. Fest steht jedoch: für wenige Espressi am Tag muss sehr viel Wasser erhitzt werden. Dass es dafür smartere Lösungen gibt beweist der Thermoblock. Wenn nun Hersteller wie Ascaso oder Decent in einem höheren Preissegment beweisen, dass sich die Temperatur auch bei Thermoblocks perfekt einstellen lässt, dann sind wir gespannt, wie das zu einer Inspiration für den Markt wird. Wir freuen uns darauf, was sich womöglich in den nächsten Jahren an dieser Stelle noch tun wird.

Nachtrag: Verfügbarkeit und Kalibrierung

Die Ascaso Steel Duo PID wird von uns in Deutschland nicht verkauft. 

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, keine Siebträgermaschinen in Deutschland zu verkaufen (Stand: Dezember 2022).

Uns haben viele Nachrichten erreicht, ob die Maschine nicht auch von uns kalibriert werden kann. Das können wir leider nicht anbieten.

37 Kommentare

    K
    Karl
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Danke für den tollen Blogbeitrag

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    J
    Jogi
    0 Punkte
    21 Monate früher

    Hi.
    Wie und mit was empfehlt ihr die Maschine zu entkalken?
    Die Anleitung gibt nicht so viel her.
    Danke
    Jogi

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    M
    Michael Wolfstetter
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Ich habe die Ascaso Steel Duo PID seit ungefähr einem Jahr. Bin sehr zufrieden mit der Maschine. Alles super, Espresso schmeckt super. Um eine bessere Konsistenz der Milch zu bekommen, habe ich die Dampfdüse gewechselt. Anstatt ein Loch jetzt zwei Löcher. Die Milch wird dadurch sehr cremig. Interessieren würde mich wie ich die Zulaufschläuche wechseln kann und wo ich die herbekommen?

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    S
    Sven
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Hey und danke für das tolle Video, dass ich mir bestimmt schon 10 mal angesehen habe: Erst, um meine Entscheidung für die Ascaso zu treffen, dann um alle Hinweise zur optimalen Handhabung abzugreifen. Bloß nichts übersehen. ;-)

    Letztlich habe ich mir nun die Ascaso Steel Uno PID gekauft und wollte mal alle Interessenten an dem Verhalten dieser Maschine in Bezug auf zwei der Kritikpunkte aus dem Test teilhaben lassen.

    1. Die Abwärme im oberen Bereich verhält sich hier deutlich weniger aggressiv als im Test beobachtet. Man kann die Maschine sehr gut anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Das kann natürlich daran liegen, dass in der Uno nur ein Thermoblock verbaut ist, aber vielleicht ist ja mittlerweile auch eine Revision der Steel-Reihe auf dem Markt, das weiß ich leider nicht. Jedenfalls ist das hier kein Problem.

    2. Das Milchschäumverhalten bei der Uno ist nach meinem Gefühl super. Dazu muss ich anmerken, dass ich nicht oft schäume und sich meine Fähigkeiten daher als rudimentär beschreiben lassen. Tatsächlich ist es mir hier aber gleich im ersten Versuch gelungen, einen feinen cremigen Schaum hinzubekommen, der sich auf meinem Latte Macchiato wirklich bis zum Ende gehalten hat. Auch das kann natürlich an der Uno selbst liegen, irgendwo habe ich sowas auch schon im Internet gelesen, aber der Händler meinte, da bei der Duo im Prinzip der gleiche Thermoblock für das Schäumen verbaut ist, wie für das Brühen, sollte es eigentlich keine Unterschiede geben. Wenn dem so ist, bleibt die Frage, ob es vielleicht doch eine neue Version der Steel-Maschinen gibt, in der die mangelhafte Power behoben wurde.

    Soweit mein kleiner Erfahrungsbericht, vielleicht hilft der ja jemandem.

    Jetzt habe ich aber auch noch zwei Fragen:

    1. Ihr erwähnt in dem Video den Druck von 9 bar. Habt Ihr die 9 bar an eingestellt oder habt ihr einen höheren Wert eingestellt, damit die 9 bar unten am Puck anliegen? Denn wenn ich ersteres tue, kommen am Puck kaum 8 bar an, der Druck liegt eher darunter. Stelle ich die Maschine auf 12 bar ein, habe ich ziemlich heftiges Channeling, das natürlich auch durch mich selbst verursacht sein kann. Am Puck sind es dann um die 9 bis 10 bar.

    2. Mein Puck ist richtig dolle nass. Ich bin Eurer Empfehlung gefolgt und habe sowohl die Dusche als auch das Sieb ausgetauscht, das Sieb ist ein 18 g Sieb. Das fülle ich auch mit 18 g, trotzdem steht nach der Brühung Wasser oben drauf und wenn ich den Kaffeekuchen abschlage, bleibt eine Menge im Sieb hängen. Außerdem bleibt der Kuchen jetzt auch gern mal an der Dusche hängen. Wo liegt das Problem und wie bekomme ich das in den Griff? Hattet ihr das auch? Es sei noch angemerkt, dass ich mit einem 20 g Sieb begonnen habe und dann kleiner geworden bin, weil das Problem da auch auftrat.

    Ich danke schon mal für eine Antwort und freue mich auf viele weitere Videos, die ich mir trotzdem ansehen werde, auch wenn ich keine neue Maschine mehr kaufen möchte. ;-) Ihr verbreitet so viel Freude und Begeisterung, dass es ein Vergnügen ist, Euch zuzusehen.

    Liebe Grüße

    Sven

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    M
    Marc
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Hi, vielen Dank. Habt ihr die Version V2 (2019) oder V5 (2021) der Maschine getestet?

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    Florian Hohlmann
    0 Punkte
    14 Monate früher

    Hallo Marc, mittlerweile haben wir die 2019, 2021 und die 2023 Version getestet. Gruß, Florian

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    E
    Erik Maurer
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Liebe Kaffemacher,

    kurzer Nachtrag zu Eurem Tipp “man könne bei Bedarf die Tassenheizung elektrisch abklemmen”. Ich rate dringend davon ab. Es handelt sich (je nach klimatischen Bedingungen eventuell) gar nicht um eine Tassenheizung, sondern um einen Kondensatverhinderer.

    Steht die Maschine in einem kalten Raum (Werkstatt, 12°C am morgen), die Tassenheizung ist abgeklemmt und man bezieht 6 Cappuccini, so kann (je nach Klima) passieren, daß hinter der Maschine, oder im Bereich des Tanks eine Pfütze entsteht!
    Hergang: beim Beenden des Dampfvorgangs wird über ein Ventil der überschüssige Dampfdruck in den Tank zurückgeleitet. Ein Teil des Dampfs kondensiert in den Tank, ein Teil entweicht durch die rückseitigen Lüftungsöffnungen, ein Teil beschlägt an der kalten Tassenauflage. Die nach hinten verlaufende Schräge, verhindert dass Kondensat in die Maschine kriecht und dort abtropft. Die Schräge und Pumpenvibrationen verhindern aber nicht, daß Kondenswasser zur Rückwand gelangt. Dort nicht in den Tank zurücktropft, sondern seinen Weg in die Umwelt sucht.
    Meine Empfehlung: Heizung auf jeden Fall anlassen. Sollte nämlich Kondensat im Innenraum der modifizierten Maschine (ohne Tassenheizung) entstehen und dort einen elektrischen Schaden des Steuergeräts verursachen, kann dies nicht vertuscht werden. Die Garantie würde erlöschen wegen „Änderung der bestimmungsgemäßen Verwendung“. Ob Ascaso die Heizung als Gimmick, oder aus technischer Notwendigkeit eingebaut hat, werden wir leider nie erfahren.

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    Florian Hohlmann
    0 Punkte
    14 Monate früher

    Hallo Erik, danke für deinen Beitrag! Wir freuen uns immer über gute und hilfreiche Tipps aus der Community. Florian

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    C
    Christian Mayer
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Hallo liebes Team. Eure Videos sind echt mega!! Das Video zur Ascaso Steel DUO PID hat mich zum Kauf dieser Maschine bewegt. Nun habe ich die Dusche ,wie bei euch im Video gezeigt, getauscht (IMS Competition E61). Bei mir sieht das allerdings ganz anders aus mit dem Auslauf wie bei Euch. Ich kann keinen Unterschied zur originalen Dusche erkennen. Mache ich was falsch oder habt ihr noch mehr geändert???
    Liebe Grüße aus dem Allgäu

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    E
    Erik Maurer
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Liebe Kaffeemacher,

    danke für Euren tollen Bericht. Eure stetige persönliche Entwicklung ist schön zu beobachten – vor der Kamera werdet ihr immer lockerer bei gleichbleibender Professionalität und Objektivität. Für mich seid Ihr ein Qualitäts-Blog.

    Als Ingenieur hat mein Gehirn Durst nach Kaffee und nach Wissen :-). Daher war ich kürzlich mit Ascaso bezüglich der >Steel duo PID< in Kontakt. Meine zugegeben „ungemütlichen“ technischen Fragen, wurden zügig, professionell und vollständig beantwortet. Ich möchte sie mit dem geneigten Leser teilen.

    - Das Monometer misst den Druck direkt an der Brühgruppe “am Kaffeepuck“, also nach dem OPV (Überdruckventil) in Flussrichtung betrachtet.

    - Die Volumetrik-Steuerung funktioniert leider nur unter bestimmten Bedingungen richtig. Das Funktionsprinzip basiert auf einem Flügelrad-Flowmeter.
    Dieses Flowmeter arbeitet prinzipbedingt nicht sehr genau in Kombination mit pulsierenden Drücken (Vibrationspumpe). → Fehlerquelle 1.
    Flowmeter die 9–15bar Druck aushalten sind unbezahlbar. Daher wurde das Flowmeter VOR der Pumpe angeordnet. Das Flowmeter „sieht“ somit was die Pumpe aus dem Tank fördert. Die Information der Wasserflussaufteilung – also welche Wassermenge in der Tasse landet und welche überm Bypass des OPV zurück in den Tank gelangt – fehlt. → Fehlerquelle 2.

    Zwei stark vereinfacht erläuterte Szenarien unter Annahme das OPV ist auf 9bar Öffnungsdruck justiert & die Volumetrik auf 30ml Wasserzufuhr aus dem Tank gespeichert:
    Szenario 1: der Kaffeepuck bildet einen geringen Durchflusswiderstand (grober Mahlgrad) → im Brühkopf baut sich dadurch ein Druck kleiner 9bar auf → das OPV bleibt geschlossen → 30ml Espresso landen in der Tasse, (der komplette Förderfluss der Pumpe geht in die Tasse).
    Szenario 2: der Kaffeepuck bildet einen hohen Widerstand (feiner Mahlgrad) → nach der Pumpe baut sich ein Druck von z.B. 12bar auf → das OPV öffnet, 9bar gehen zum Brühkopf & 3bar werden vom OPV in den Wassertank „abgeblasen“ → Im Brühkopf herrscht ein Druck von exakt 9bar → z.B. 22ml Espresso landen in der Tasse + 7ml im Wassertank. Dieses Bypass-Leck verrechnet das Flowmeter leider nicht. Die Volumetrik wird zum reinen Gadget degradiert. In der Tasse kommen 7ml zu wenig Flüssigkeit an.
    Fazit: die Volumetrik funktioniert zuverlässig VORAUSGESETZT die Brühbedingungen bleiben konstant zwischen konsekutive Bezüge, d.h. ihr behaltet die Kaffeesorte und -charge, das Kaffeegewicht, den Mahlgrad, den Puckprep, das Sieb EXAKT GLEICH. Jede Veränderung die eine Auswirkung auf den Brühdruck hat, wird eine Auswirkung auf die Espressomenge in der Tasse haben!

    Beseitigen kann man diese Fehlerquellen, nur wenn man im Bypass des OPV ein weiteres Flowmeter anbringen würde, daß das Bypass-Wasser zurück zum Tank verrechnet. Dies wäre dringend zu empfehlen, denn auch ein OPV öffnet in Realität nicht schlagartig, sondern schleichend. D.h. schon bei ca. 8bar entweichen geringe Wassermengen durch den Bypass und die Volumetrik wird ungenau.

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    O
    Omi
    0 Punkte
    3 Jahre früher

    Hallo ihr Lieben Kaffeemacher :),

    Grundsätzlich find ich Thermoblocks immer interessanter. Und die Maschine fand ich ebenfalls sehr interessant. Was mich allerdings in dieser Preisklasse extrem stört, ist dieser wirklich schäbbige Wassertank. Das ist absolut nicht mehr Zeitgemäß. Optisch ist sie jetzt kein hingucker, aber die Verarbeitungsqualität find ich leider grausig für die rund 1500€. Wenn man sich im TB Bereich umschaut und da die Sage maschinen sieht. da gibt es im P/L Bereich wenig zu meckern. Auch wenn Sie vielleicht technisch unterlegen sind. Der Dual Boiler Test steht ja noch aus und dann werden wir ja sehen wie sich die Ascaso dagegen schlägt. Ich freue mich schon drauf :)

    Bleibt Gesund, Eure Omi

    permalink
    H
    Hagen Böttcher
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Danke für Eure tollen und aufschlußreichen Tests. Habe mich für die Ascaso Steel Duo Pid entschieden wegen kurzer Aufheizzeit. Auch ich finde unter dem Link für die Siebträger eine Unmenge von Typen. Bitte die genaue Bezeichnung des IMS – Siebträgers/Dusche als Ersatz.
    Vielen Dank
    Hagen

    permalink
    C
    Cyrille
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Liebe Kaffeemacher
    Im (super) Test zur Ascaso Steel verlinkt Ihr die IMS Siebe, der Link führt aber zu einem VST Sieb. Welche habt Ihr nun verwendet? Von IMS gibts nämlich neben diversen Grössen auch gewölbte, flache, beschichtete etc.
    Danke für ein Feedback

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    Florian Hohlmann
    0 Punkte
    14 Monate früher

    Hi Cyrille, wir verbauen bei allen Maschinen mit e61 Brühgruppe in unseren Akademien dieses Sieb: https://kaffeemacher.de/products/ims-competition-duschsieb Florian

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    Y
    Yves
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo Zusammen

    Ich bin nun seit ca. zwei Monaten Besitzer einer Ascaso Steel Uno PID. Grundsätzlich bin ich mit der Maschine sehr zufrieden. NUR gibt es ein Punkt der mich seht stört. Die Maschine beginnt bei der Extraktion von einem Espresso sehr stark zu Vibrieren. Die Vibrationen sind so stark, dass sogar die Kaffeetasse wandert. Wenn man nicht aufpasst, dann lauft der halbe Kaffee neben der Tasse durch. Die Maschine konnte ich aufgrund der Garantie bereits einmal austauschen. Aber die Problematik ist auch bei der neuen Maschine vorhanden…..

    Ich frage mich, ob ich etwas falsch mache? Hätte jemand evtl. einen Tipp? Oder ist die Problematik weiter bekannt?

    Würde mich über eine Rückmeldung freuen.

    permalink
    T
    Tono
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo Kaffeemacher,

    Toller Bericht. Daraufhin habe ich mich für eine Ascaso Steel Uno entschieden und bin super zufrieden. Leider verstehe ich die Volumetrik nicht.
    Habe die Taste Lange gehalten bis 32ml in der Tasse waren. Sollte die Maschine jetzt nicht immer bei ca 32ml stoppen?
    Habe die Bohnen gewechselt und jetzt laufen plötzlich ca 60ml durch. Sollte das die Volumetrik nicht verhindern?

    Danke für eure Hilfe.

    Gruß Tino

    permalink
    M
    MM
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Please test Rancillo Silvia Pro – it is even more temperature stable than Ascaso…

    permalink
    F
    Frederik
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo zusammen

    Schöner Bericht, Danke! Beim Dampfbeug kam ich zum gleichen Fazit, was mich bewog, doch auf die profitec Pro 300 umzuschwenken.
    Für die Ascaso Baby T, die einen Dampfboiler hat, hat das Geld leider nicht gereicht.
    Die Baby T vereint meiner Meinung nach das Beste aus beiden Welten.
    Wäre vielleicht auch mal ein Test wert, wenn sie endlich in der CH lieferbar ist, oder?

    permalink
    H
    Hansruedi Naef
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Ein weiterer toller Testbericht, Danke!
    Was mir (erst recht im Hinblick auf alle noch angekündigten Videos ;-) fehlt:
    Ein anständiges Verzeichnis, Link-Struktur, Ordnerstruktur – egal, einfach eine Möglichkeit, die Videos bei Euch zu finden!
    Oft ist googlen nach kaffeemacher und einem Stichwort die einzige Möglichkeit, wie ich zu einem gesuchten Video gelange. Weder auf Eurer Homepage noch bei Youtube kriege ich einen Überblick über vorhandene Videos zu den verschiedenen Maschinentypen – echt schade bei dem, was man da verpassen könnte!

    Lieben Gruss
    Hansruedi

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    T
    Thomas S.
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Ich habe euer neustes Video “Espressomaschinen-Fragen mit Technik-Profi Philipp Mayr” mit Interesse verfolgt. Als Philipp erklärte, dass bei der Ascaso Uno die Dampfleistung aufgrund der höheren Temperatur deutlich besser als bei der Duo funktioniert, kam mir die Idee, den Dampf-Temperatursensor der Duo mit einem in Reihe geschalteten Potentiometer nach zu steuern. Jedenfalls wenn der Dampf-Thermoblock der Duo nicht per PID gesteuert wird, sondern mit klassischen Temperatursensor, müsste das für elektrotechnikinteressierte Cappuccinotrinker recht einfach umsetzbar sein. Nur mal so als Idee zur Überlegung und Diskussion. Wäre ja zu schade, wenn man mit der Dampfschwäche der Duo dauerhaft leben müsste.

    permalink
    E
    Eduard
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Wie misst man am Besten die Brühtemperatur bei dieser Maschine? Ich besitze ein Gresinger GTH175 Temperaturmesser mit PT1000-Messonde und messe im Siebträger (ohne Kaffee) eine deutlich niedrigere Temperatur als eingestellt. Ditto beim Heisswasserauslauf (ca. 75 C).

    permalink
    F
    Florian
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    @Johannes: Dampfdruck wird über Temperatur geregelt, und die ist für den zweiten Thermoblock soweit ich weiß nicht einstellbar.
    Zu Deiner Frage mit der Düse: Nein, mehr Löcher in der Düse ergeben nicht mehr Druck, im Gegenteil.
    Bei größeren Mengen Milch hilft einfach nur Geduld, es dauert einfach ein wenig länger, als bei einem Boiler. Die Qualität des Milchschaums ist aber gut.
    Grüße, Florian

    permalink
    J
    johannes
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo zusammen,
    die Thermoblocks sind sehr interessant und die Ascaso Steel Duo PID hatte ich schon länger im Auge. Aktuell steht daheim noch eine DeLonghi EC 860.M. Die Milchaumpower bei der sowie die Milchlanze sind eine Katastrophe.
    Daher die Frage, ob man diese Kinderkrankheit bei der Ascaso nicht noch wegtunen kann. Vielleicht einen Lanzenkopf mit 2 oder mehr Löchern? Oder Kann man analog dem OPV am Duschsieb den Druck für den Dampf irgendwo einstellen?

    Viele Grüße in die Schweiz.

    PS: Macht weiter so. Ihr seid genial.

    permalink
    E
    Eggy
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Ich bin begeitert von Euren Tests, das ganze Wochenende habe ich mich durch die Tests und Videos gewühlt.
    Nachdem ich eigentlich meine Kaufentscheidung gefällt hatte, es sollte eine Bezerra Magica PID werden, nun dieser Test. Jetzt bin ich mir wieder unsicher… Hilfe…2 Boiler oder 2 Thermoblöcke. Der Energieverbrauch und die schnelle Aufheizzeit sprechen ja eigentlich für die Ascaso Steel Duo PID…
    Liebe Grüße aus Bayern
    Eggy

    permalink
    C
    Christian Larcher
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo liebes Team. Danke für die tollen Videos.

    Aus meiner Sicht ist es fast PFLICHT, auch die Ascaso Dream PID mit aufzunehmen in die Thermoblock-Testreihe. Sie ist von der verbeuten Technik zwar beinahe ident zur Steel Duo PID, aber eben nur mit einem Thermoblock.
    ABER: Die Gehäusequalität ist eine ganze Stufe höher und stabiler einzustufen, da sie aus einem Alublock gefertig wurde und zudem ganz andere Design-Aspekte, fast schon ikonische, liefert. Farbenvielfalt inklusive und absolut coole Wasserbehälter-Beleuchtung.
    Bitte um Aufnahme in die Reihe. Der Umfang kann ja reduziert werden, da im Prinzip ähnliche Ergebnisse wie bei der Steel Duo PID zu erwarten sind, mit Ausnahme des Milchaufschäumens, da nur ein Thermoblock verbaut. Doch gerade dies soll laut diversen Foren sogar zu besseren Ergebnissen beim Milchaufschäumen in Punkto Power liefern.

    Liebe Grüße aus Linz

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    F
    Florian Schlichting
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo Felix,
    im Grunde kann ich Deine Frage mit ja beantworten. Bei der Uno gibt es keinen separaten Auslauf für Heißwasser und sie hat ein Drehventil für den Dampf an der Seite.
    Ansonsten aber alles gleich, außer dem zweiten Thermoblock, den es in der Duo gibt.
    Der Dampfdruck fürs Schäumen scheint in der Uno übrigens stärker als in der Duo zu sein. Wer Geduld hat und die 90s warten kann, bis die Maschine hochgeheizt hat, ist hier vielleicht sogar besser dran.
    Grüße
    Florian

    permalink
    F
    Felix
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo Zusammen
    Hab mir den Test angeschaut und will die eigtl. gleich kaufen.

    Kann ich davon ausgehen das bei der UNO PID alles genau gleich ist von den Ergebnissen?
    Der einzige Unterschied ist ja das ich umschalten muss um Milch zu schäumen.
    Wird bei uns auch nur gelegentlich gebraucht und wenn dann mit Milchschäumer.

    Kann mir wer das kurz bestätigen damit ich gleich abdrücken kann?

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    M
    Markus
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo liebes Kaffeemacher-Team,

    super Test, danke dafür. Habe die Maschine seit nem Jahr hier stehen und was ihr sagt, kommt mir sehr bekannt vor.

    Eine Frage hätte ich noch: Habt ihr – bezogen auf diese Maschine oder allgemein – eine Meinung zu Pre-Infusion? Hier bin ich mir nie wirklich sicher, ob diese irgendwie “hilft” oder einfach nur länger dauert :)

    Liebe Grüsse
    Markus

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    K
    Katrin
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo, welche Siebe würden denn bei eurem Test verwendet und oder vst? Hier steht uns, aber verlinkt ist dann das vst.🤔

    permalink
    E
    Eric Specht
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Bezüglich der Temperatur wäre wirklich mal interessant zu wissen ob bei eurer Messung ein Offset von x Grad eingestellt war.

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    F
    Florian
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    @Wolfgang: Das ist ein normaler Effekt, wenn der Stecker falsch herum gesteckt ist. Die Steckrichtung beeinflusst, ob der Schalter vor oder hinter der Lampe/LED unterbricht. Bei LEDs kann das zu minimalen Kriechströmen führen, die für das leichte Glimmen verantwortlich sind. Einfach Stecker um 180° gedreht einstecken und da leuchtet nix mehr.
    Grüße

    permalink
    M
    Martin
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Eine schöne Maschine.
    Wenn nur das Milchschäumen leichter wäre…
    Mir ist aufgefallen, dass auf der Ascaso Homepage rechts oben an der Maschine ein drehbares Dampfventil sichtbar ist, welches ich an eurer Testmaschine nicht erkennen kann.
    Das wirft die Frage auf, ob es inzwischen eine neuere Version gibt, die beim Milchschäumen vielleicht anders (besser :-) ist.

    permalink
    W
    Wolfgang
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo! Erstmal ein großes Danke an euch für eure aufwändigen und interessanten Tests. Einen Punkt in Sachen Energieeffizienz habt ihr wohl übersehen. Die Steel muss immer vom Netz genommen werden, weil sie sie sonst ausgeschaltet Strom braucht. Wenn sie am Netz hängt schimmern die LEDs leicht, das fällt nur im finstern auf. Ich hab dann einen Stromverbrauch von 7W gemessen. Das kann sich auch ganz schön summieren. Ansonsten bin ich recht zufrieden mit der Maschine, nur dass halt die Tassen beim Espressobezug wandern. Das ist vor allem lästig, wenn man gleichzeitig schäumt. Aber mit einem Textilklebeband am Rand an der Unterseite des Tropfblechs hab ich das doch verbessern können. Liebe Grüße aus Österreich

    permalink
    I
    Ingo Paetzold
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo liebe Kaffeemacher,
    danke für den tollen Test der Ascaso. Ich erwarte in einer Woche meine Maschine und bin sehr an den genauen Typ des IMS Competition Duschsiebes interessiert und wäre auch für für einen Vorschlag für ein besseren Siebeinsatz dankbar. Macht weiter so, selbst nach 1,5 Stunden Doppelkreiser mit Boiler war mir nicht langweilig.
    BG und bleibt gesund
    Ingo

    permalink
    F
    Florian
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo zusammen,
    schön, dass ihr die Tests so gestaltet! Manchmal ein wenig unkonventionell, aber stets authentisch! Außerdem ist aus meiner Sicht die Maschinenauswahl gut, denn Ihr schickt vergleichbare Technik ins Testrennen!

    Den meisten Ergebnissen aus dem Test der Ascaso kann ich zustimmen, bei der Verarbeitungsqualität allerdings …, die würde ich persönlich bei den Stärken(!) einordnen: Materialauswahl, -beschaffenheit, Haptik, Lackierung, Passgenauigkeit, keine scharfen Kanten, gutes Einrasten der Schalter, massiver Siebträger mit sehr gut gearbeitetem Holzgriff usw. Aber so ist das manchmal eben eine subjektive Sichtweise :)

    Interessant: Ich habe die UNO PID und die wird nicht so heiß. Liegt das am Ende am zweiten Thermoblock? Auch beim Milchschäumen habe ich den Eindruck, das kommt bei der UNO mehr…

    Was aus meiner Sicht im Test ein wenig kurz kam: die Einstellmöglichkeiten des Menüs (z. B. Präinfusion) und die Einstellung des Brühdrucks.

    Wirklich kurzweilig und mit sehr viel guten Tipps. Bin gespannt auf die nächsten Folgen!

    permalink
    Ru
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo Kaffeemacher!
    Erstmal vielen Dank für den Test! Wir haben die Maschine jetzt seit ein paar Monaten in Gebrauch. Auch hier die gleichen Auffälligkeiten. Tolle Funktionen, nicht so tolle Verarbeitung.
    Im youtube Video hat mir gefehlt, dass man den Druck kinderleicht von aussen mitm Schraubendreher einstellen kann. Außerdem, wenn ich mich nicht irre kann man im Menü den Temperaturoffset einstellen. Also so das bei 92 Grad auch wirklich 92 am Display zu sehen sind.
    Viele Grüße

    permalink
    D
    Dennis
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Cooler Test!
    Ich hab die Duo Steel PID seit ca. 3 Monaten und konnte im Grunde genau diese schwächen auch feststellen.
    Auch bei der Verarbeitung der Teile war ich leicht verwundert, da ich bis jetzt 2 defekte hatte. (Magnetventil und die Pumpe für den Kaffebezug)

    Aus Kulanz wurde mir ein Dämpfer eingebaut, wodurch die Vibration kaum noch spürbar ist. Die Tassen bleiben nun fast wo sie sind und rutschen nur unbedeutend über mehrere Bezüge ein paar Millimeter nach hinten.

    Zum aufschäumen hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man vorher den Dampf ein paar Sekunden laufen lässt, stoppt und dann das aufschäumen beginnt von Anfang an, fast die volle Power hat. Dann klappen 0,5l evtl. auch, wenn man den bogen raus hat.
    Das ist bei der Uno, meiner Meinung nach, mit einem drehbaren Dampfventil besser gelöst.

    permalink
    D
    Dorian
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Hallo Leute,

    gerade durch Zufall entdeckt, großartig dass Ihr Euch die Maschine angesehen habt und Euch jetzt noch mehr den Thermoblocks widmet! Ich bin seit zwei Monaten stolzer Besitzer und freue mich einfach, mehr über die Maschine zu erfahren.

    Ein Paar Kommentare und Fragen:

    Siebe: Die Lieferung finde ich nicht ganz so absurd wie dargestellt. Es sind: Einer- und Zweiersieb (7g, 14g), das gleiche nochmal als “pressurized/crema” (ok, das kann man sich vielleicht echt sparen), Blindsieb, und E.S.E. POD-SIEB! Letzteres ist das “flache Einersieb” und damit finde ich als Besonderheit wichtig zu erwähnen, dass die Steel eben als universelle Maschine gedacht ist, die auch Pods nimmt. Mag frevelhaft klingen für eine seriöse Expressomaschine, in meinem Fall zB aber für selten getrunkenen Decaf oder mal eine abwechslung zwischendurch durchaus praktisch. Auch wer sich erstmal an die Maschine rantasten will und vielleicht erst später eine Mühle kauft könnte davon profitieren.

    Nur: Für diesen universellen Einsatz sollte eben nicht die Dusche gewechselt werden, sondern nur wenn man auch nur Kaffepulver nutzen will (warum auch immer, vielleicht weil beim Pod das Wasser eben mittig gebraucht wird?). Es gibt übrigens auch direkt von Ascaso eine andere Dusche/Unrüst-Kit für reine Mahlkaffee-Nutzung.

    Grundsätzlich bin ich auch der Meinung: Die pressurized/crema-Filter kann man sich sparen, ebenso den zumindest in meinem Fall eher unwürdigen, weil nicht perfekt runden (0,4mm Abweichung im Durchmesser!, das merkt man in der Nutzung) und eben unkonfortablen Tamper, dafür ein Paar mehr Löcher in die Filter bis zum Rand! Eigentlich banal und wohl kaum kostenintensiv. Ascaso scheint saubere, gute Löcher zu lasern, warum dann hieran sparen und teuren Blödsinn dazupacken (Tamper wird separat für 15-20 € Verkauft, absurd)?

    Trotzdem die Frage: Auch wenn ich es absolut logisch und nachvollziehbar finde warum Löcher im Sieb bis zum Rand gehen sollten und eine Dusche das Wasser gleichmäßig abgeben sollte: Schmeckt man den Unterschied tatsächlich? Hier fände ich mal ein Vergleichs-Tasting spannend zwischen Originalausstattung und -Sieben und den Alternativen.

    Ich nutze die Maschine jetzt mit dem La Marzocco Einersieb und dem schönen Wiedemann Trichter (mit Aussparung im Rand für die Eureka) und Tamper dazu – da ist beim Ergebnis wirklich ein deutlicher Unterschied zum Standard-Einer zu merken (dir Form der standard Einersiebe ist ja auch absurd, da wundert’s mich nicht).

    In den Settings übers Display lässt sich ein Versatz der Temperaturanzeige zur gemessenen Temperatur einstellen, damit sollte man die Abweichung ausbügeln können! Meine Frage dazu: Wenn ich einen Abgleich machen möchte: Die Temperatur von der immer die Rede ist messe ich wohl am besten bei aufgeheizter Maschine direkt im Wasser das aus der Dusche austritt?!

    Volumetrische Dosierung: Zu beachten ist, dass das Volumen ja wohl der von der Pumpe abgegebenen Wassermenge entspricht. Je nach einstellung des Überdruckventils und dem Zusammenspiel mit Kaffemenge, Mahlgrad… plätschert halt mehr oder weniger viel Wasser in den Tank zurück, so dass es beim Herumprobieren schon größere Abweichungen gibt bei der wirklichen Getränkemenge. Aber einmal eingestellt passt es dann.

    Das Scheppern nervt wirklich und mit zerkratzen Oberflächen muss man einfach leben (oder keine Tassen abstellen, das löst dann beide Probleme ;-)! Fände interessant ob es irgedneine Auflage gibt, die das Scheppern bzw. rutschen verhindert aber trotzdem Wärme durchlässt und an der Hitze nicht zugrunde geht. Ascaso hat mir natürlich vom Abklemmen der Heizung (10W) abgeraten, damit ich nicht noch was anderes kaputtmache, aber theoretisch scheint es zu gehen. Für mich ist sie sinnlos weil: Maschine an, Kaffee beziehen, Maschine aus. In 2-3min Aufheizzeit reicht auch die extra Heizung nicht zum Vorwärmen.

    Mit der Konstruktion kann ich sonst gut leben, weil ich auf das Design stehe (übrigens LED-Beleuchtung der Arbeitsfläche) – ist mir lieber so als eine robustere Hässlichkeit ;-)

    permalink
    M
    Michael
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Habe die kleinere Asasco Dream PID und bin ebenfalls mit der Verarbeitungsqualität nicht wirklich zufrieden.
    Auffällig ist allerdings das erst mit 100 Grad in der Temp.Anzeige der Espresso wirklich schmeckt! Wie gross ist der Bias bei der DUO? Werden dort auch 92 angezeigt wenn ihr 92 messt?

    permalink
    H
    Henrik
    0 Punkte
    4 Jahre früher

    Also ich hab die Maschine seit knapp 6Wochen und bin recht zufrieden. Die Vibrationen finde ich schon nervig und
    die verchromten Teile sind megemegamega kratzempfindlich- Lappen mit Kaffeeresten sorgt für tiefe Kratzer im Abtropfgitter.
    Das Duschsieb hab ich gegen ein IMS Competition getauscht, leider ist das irgendwie zu „schwer“ so dass die Dichtung es nicht mehr hält und mir nach jedem Bezug sobald der Siebträger raus ist das Sieb nebst Dichtung entgegenkommt. Die Brühperformance ist aber top.

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